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Ankommen in der Hauptstadt Sibiriens

Neben der ersten Eingewöhnungsphase in Nowosibirsk begann in dieser Woche auch mein Praktikum am Goethe-Institut. Wie die neuen Kollegen sind, was die Stadt ausmacht, und worauf man auf den Gehwegen achten sollte, erfahrt ihr hier.

Diese kleine Kapelle im Stadtzentrum ist das Wahrzeichen Nowosibirsks. Einst stand hier eine Stalinstatue, aber seit 1993 gibt es wieder diese orthodoxe Kapelle. Angeblich soll hier der geografische Mittelpunkt Russlands liegen.

Auf Erkundungstour

Am ersten Tag in Nowosibirsk wurde ich von meinem Mitbewohner zu einer Erkundungstour durch die Stadt eingeladen. Es war nicht mehr so kalt wie am Morgen und bei -20 Grad konnte man gut spazieren gehen. Was mich erstaunt hat, war vor allem, wie hoch der Schnee hier liegt und wie strahlend blau der Himmel ist. Kein Vergleich zum deutschen Winter. Es ist zwar kalt, aber dafür gibt es Sonnenschein und einen großartigen Blick! Man muss nur aufpassen wo man hintritt, denn es ist glatt. Die meisten Straßen sind mit einer Eisschicht bedeckt und vor allem auf Treppen und Gehwegen ist höchste Vorsicht geboten. Doch aller Vorsicht und allen Bemühungen zum Trotz war es dann so weit: ein nicht ganz so tiefer Fall, den ich unbeschadet überstanden habe.

Der kleine Ausrutscher hat mich jedoch nicht abgeschreckt. Ich bin nämlich, mutig wie immer, in den letzten Tagen vor allem durch den Park rund um den Fluss gelaufen und habe viele schöne Dinge gefunden, aber seht selbst:

Der Einstieg in die Arbeit am Goethe-Institut

Nachdem wir am ersten Tag die Stadt erkundet haben und ich mich langsam akklimatisieren konnte, begann mein Praktikum. In Nowosibirsk ist ein kleines  Goethe-Institut angesiedelt, das sich um den gesamten asiatischen Raum Russlands kümmert. Es ist also nicht auf die Stadt beschränkt, sondern realisiert auch Projekte in Wladiwostok oder anderen sibirischen Städten.

Meine KollegInnen am Goethe-Institut sind jung, freundlich und sehr hilfsbereit. In jeder Mittagspause wird mir ein neues Lokal gezeigt, in dem es ein günstiges „Business Lunch“ gibt. Neben den Mittagspausen und angenehmen Gesprächen habe ich natürlich auch im Büro genug zu tun. Zu meinen Aufgaben gehörten in dieser Woche vor allem das Korrekturlesen von Texten und Übersetzungsaufgaben vom Russischen ins Deutsche. Nach einer Phase der Eingewöhnung steht bald ein größeres Projekt an. Das Deutsche Filmfestival in Nowosibirsk! Auf die Planung und des Filmfestivals im Besonderen freue ich mich schon sehr. Wenn ihr wissen wollt, welche Filme gezeigt werden, wen ich treffe und wie sich mein Praktikum entwickelt, bleibt am Ball!

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