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Deutsches Kino in Sibirien – ein Festival der besonderen Art

Deutsches Kino in Sibirien – ein Festival der besonderen Art


Zum 9. Mal fand das deutsche Filmfestival in Nowosibirsk statt. Welche prominenten Gäste ich kennen lernen durfte, was das Festival ausmacht und welcher Film mich am Meisten beeindruckt hat, erfahrt ihr im Artikel …

Das Kino Pobeda und das Plakat des Filmfestivals.
Das Kino Pobeda in Nowosibirsk: ein imposantes Gebäude und Standort unseres Festivals.

Vorbereitungsphase

Als ich zum ersten Mal vom Filmfestival des Goethe-Instituts hörte, dachte ich an eine kleine Veranstaltung mit niedriger Besucherzahl und einer Reihe deutscher Spielfilme.

Wie sehr man sich täuschen kann: Das Festival ist ein Event mit vielen Gästen, tollen Filmen und das alles in einem beeindruckenden Kino. Während der Vorbereitung für das Festival lief neben Trailer, Plakaten, Flyern und Leinwandwerbung eine Social Media-Kampagne. Zum Beispiel bei Instagram: Dort lade ich in einer Videobotschaft zum Besuch ein.

In der Metro hängt das Plakat des Festivals.

Metro Station „Ploschad Lenina“- und mittendrin unsere Festivalplakate.

Die Eröffnung des Festivals

Nach viel Arbeit und Hektik war es dann endlich so weit, der feierliche Auftakt  des 9. Deutschen Filmfestivals mit dem Eröffnungsfilm „TSCHICK“. Passend dazu ist der Drehbuchautor des Films, Lars Hubrich, angereist. Zur Filmankündigung hielten neben dem deutschen Generalkonsul, verschiedene MinisterInnen des Oblast Nowosibirsk, VertreterInnen des Kinos und die Leiterin des Goethe-Instituts Begrüßungsworte. Der ausverkaufte Film stieß auf ein begeistertes Nowosibirsker Publikum, das sogar die Treppen an den Seiten des Saals besetzte.

Fotoshooting vor dem Plakat des Filmfestivals.
Der Eröffnungsabend. Auf dem Bild seht ihr die Mitarbeiterinnen und die Leiterin des Goethe-Instituts, Lars Hubrich und mich.

Filme und Arbeit – und ich MITTENDRIN

Während des Festivals betreute ich die angereisten Gäste bei verschiedenen Terminen und einem intensiven Kulturprogramm. Mein Glück war, dass mit Simone Baumann und Lars Hubrich zwei sehr angenehme Gäste und Gesprächspartner da waren, die Fachwissen und Anekdoten zum deutschen Film parat hatten. Die Höhepunkte der Woche: ein Workshop für angehende Drehbuchautoren und eine Fahrt nach Akademgorodok. Und natürlich das landeskundliche Abendprogramm mit kulinarischen Highlights Russlands ;).

Zusätzlich zur Gästebetreuung war ich vor den Filmen im Kino und versuchte die Leute dazu zu animieren, den Newsletter des Goethe-Instituts Nowosibirsk zu abonnieren und unser Webportal Konverter zu bewerben. Danach ging es ab in die Filmvorstellungen …

Häppchen beim Empfang des Filmfestivals.
Häppchen für den Empfang. Im Vorfeld stellte ich verschiedene Ideen für den Empfang zusammen, die wie ich finde, gut verwirklicht wurden.

Filmempfehlung

Eine Woche der Superlative

Schlussendlich war es eine anstrengende, ereignisreiche Woche, in der ich viel über das Leben eines Drehbuchautors erfahren, über die deutsche Filmindustrie hören und die Stadt und ihre Menschen besser kennenlernen konnte.

Filme, schöne Abende und das Erlebnis Teil einer so großen Veranstaltung zu sein, zeichneten die Woche aus. Jetzt freue ich mich auf den zweiten Teil meines Praktikums.

Mehr dazu bald hier!

 

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