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So habe ich meine Zeit in Kirgistan finanziert

So habe ich meine Zeit in Kirgistan finanziert

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, euren Auslandsaufenthalt zu finanzieren. Stipendien sind vermutlich die komfortableste Variante. Sie zu bekommen, ist aber nicht immer leicht. Hier sind ein paar Tipps, wie ihr euch auch sonst in Kirgistan über Wasser halten könnt

Mein Praktikum im vergangenen Jahr in Kirgistan habe ich im Rahmen des ASA Programms gemacht, ein Praktikumsprogramm in Kombination mit Vor- und Nachbereitungsseminaren, das zur kritischen Auseinandersetzung mit Entwicklungszusammenarbeit anregt. Neben den Seminaren gibt es einen Zuschuss zu den Reise- und Lebenshaltungskosten. Außerdem wird die Auslandskrankenversicherung für den dreimonatigen Aufenthalt übernommen.

Nach weiteren Nachforschungen habe ich allerdings von einer Stiftung an meiner Uni gehört, die Studierende meiner Fakultät durch Reisekostenzuschüsse unterstützt. Die Lebenshaltungskosten in Kirigistan sind geringer sind als in Deutschland und eine Erstattung der Flugkosten (ca. 360 €) ist für mich bereits Gold wert.

Untermiete

Könnt ihr euer Zimmer vielleicht untervermieten während ihr im Ausland seid? Dann los! Worauf wartet ihr? Wenn ihr euch die Miete in Deutschland spart, gibt euch das automatisch die Möglichkeit, dieses Geld gleich in Kirgistan zu reinvestieren. Klärt aber vorher mit eurem Vermieter, ob es erlaubt ist, das Zimmer unterzuvermieten.

Nebenjob

Für mich war es schon in Deutschland wichtig, dass ich etwas Geld dazuverdiene und eventuell auch sparen kann. Aber ein Nebenjob bedeutet nicht nur Geld, sondern bietet auch die Möglichkeit, neue Fähigkeiten zu lernen oder bereits vorhandene zu verbessern. Noch besser wird es, wenn ihr euren Job zuhause auch im Ausland ausüben könnt. Müsst ihr wirklich anwesend sein, oder ist es auch möglich, online von eurem Computer aus zu arbeiten? Probiert es aus und redet mit euren Vorgesetzten.

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