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Ein Ausflug zu den Nationalparks an der Schwarzmeerküste

Ein Ausflug zu den Nationalparks an der Schwarzmeerküste

Vor meinen Zwischenprüfungen hatte ich eine Woche lang Freizeit. Da das Wetter mittlerweile ziemlich gut ist, bin ich mit dem Zug wieder in Richtung Küste gefahren und habe dort Ausflüge in georgische Nationalparks unternommen.

Kolkheti National Park

Nahe der Stadt Poti, die mit Batumi zu den größten Städten an der Küste Georgiens zählt, liegt der Kolkheti National Park. Mit der Marschrutka bin ich für ungefähr zwei Euro von Batumi für eine Stunde die Küste entlanggefahren. Marschrutka, die nichts andere als kleine Minibusse sind, werden von Georgiern am meisten genutzt und sind sehr günstig. Wenn man in Höhe des Besucherzentrums ist, kann man den Fahrer einfach bitten anzuhalten.

Im Besucherzentrum kann man verschiedene Aktivitäten und Touren buchen. Ich habe mich für die Kajak Tour auf dem See hinter dem Besucherzentrum entschieden. Für 3,50 Euro kann man sich ein Kajak ohne Guide mieten und ungefähr eine Stunde auf dem See fahren. Wenn man zu zweit in einem Kajak fährt, dauert die Tour nur etwa 40 Minuten.

Außerdem kann man auf der anderen Straßenseite auch eine Tour mit einem Speedboat auf einem größeren See buchen oder Angeln gehen.

Um wieder zurück nach Batumi zu kommen, kann man einfach vor dem Besucherzentrum an der Hauptstraße warten und die nächste Marschrutka anhalten. Normalerweise fährt stündlich eine Marschrutka zurück nach Batumi, aufgrund von Corona kann es aktuell aber zu Abweichungen kommen.

Kanu, See
Die Kajak-Tour auf dem See dauert ungefähr eine Stunde.

Mtirala National Park

Um zum Mtirala National Park zu kommen, kann man mit einer beliebigen Taxi-App einen Fahrer bestellen. Der einfache Weg hat mich ungefähr 7,50 Euro gekostet und knapp eine Stunde gedauert.

Im National Park gibt es gekennzeichnete Wanderpfade. Für einen Tagesausflug eignet sich der Weg zum Wasserfall und zu einem See. Wer mehr Zeit hat und etwas Kondition mitbringt kann auch einen zwei-Tages-Ausflug unternehmen und in einer einfachen Holzhütte unterwegs übernachten.

Wer nur den Tagesausflug unternimmt, kann im Park außerdem den Hochseilgarten besuchen, die Zip-Line benutzen oder Pferde für einen Reitausflug buchen. Es ist immer gut, eine Regenjacke dabei zu haben, denn der Mtirala National Park ist einer der Orte, mit dem höchsten Niederschlag. Dafür wird man von der Pflanzenvielfalt überrascht.

Für den Rückweg habe ich an der Straße ein Taxi angehalten und bin für den gleichen Preis zurück nach Batumi gekommen. Mit etwas Glück kann man auch von anderen Besuchern wieder nach Batumi mitgenommen werden, oder zumindest in den nächsten Ort, ab dem eine Marschrutka fährt.

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