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Mein Praktikum am Goethe-Institut: mehr als nur Kaffee kochen?

Nach sechs Wochen in Russland ist es an der Zeit einen kurzen Rückblick zur ersten Hälfte meines Praktikums am Goethe-Institut in Nowosibirsk zu wagen. Was mache ich im Praktikum? Wie finanziere ich mich und würde ich es weiterempfehlen? Und was sind überhaupt Goethe-Institute?

Eingang des Goethe-Instituts Nowosibirsk
In Nowosibirsk gibt es ein kleines aber feines Goethe-Institut. Dieses liegt zentral in der Stadt.

Was mache ich bei meinem Praktikum am Goethe-Institut?

Mein Praktikum im Kulturprogramm des Goethe-Instituts gibt mir nicht nur Einblick in die Arbeit vor Ort, sondern auch in Vorhaben in anderen Städten der Region. Es werden vielfältige Projekte in ganz Sibirien organisiert. Gleichzeitig gehe ich mit in die Sprachkurse und helfe beim Unterricht … Zurzeit steht außerhalb des Sprachunterrichts ein Bereich im Vordergrund: die Webplattform Konverter.

Würde ich es weiterempfehlen?

Wer eigenständiges Arbeiten schätzt, nicht zu schüchtern ist nach Aufgaben zu fragen und gerne Neues erkundet, ist hier genau richtig. Für das Portal Konverter formuliere ich kurze Teaser, Zusammenfassungen und gebe Vorschläge für die Öffentlichkeitsarbeit. Dabei stehen auch Social-Media-Aktivitäten im Vordergrund. Die Freiheiten und die Eigenständigkeit, die ich zum Schreiben bekomme, gefallen mir am Meisten. Gleichzeitig ist meine Expertise als Muttersprachler immer wieder gefragt: in den Sprachkursen, wie auch bei der Korrektur von Texten oder kürzeren Übersetzungen.

Wie finanziere ich das Praktikum?

Das Praktikum am Goethe-Institut Nowosibirsk erfolgt unentgeltlich. Man bekommt eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 500 Euro zur Deckung der Reisekosten. Aber wie finanziere ich, ohne Lohn, meinen Aufenthalt in Russland? Neben einem gewissen Eigenanteil gibt es die Kurzstipendienprogramme des DAAD für Praktika im Ausland. Es ist eine sehr kurze Bewerbung mit wenigen Formularen und man kann sich sogar noch bis zu zwei Wochen vor Praktikumsbeginn bewerben. Ich würde aber empfehlen es früher zu machen, da mein Stipendium am Ende meiner ersten Arbeitswoche zugesagt wurde und der erste Teil des Geldes erst Ende Februar kam. Wie hoch die Gesamtsumme ist, variiert von Aufenthaltsort und Zeitraum. Bei Fragen zur Stipendienbewerbung helfen euch die Mitarbeiter im zuständigen Referat des DAADs. Ihr könnt aber auch gerne einen Kommentar da lassen oder mich in einer E-Mail fragen. Eine Bewerbung lohnt sich!

Mittagessen in einem Restaurant
Und was mir weiterhin sehr gut gefällt, ist das Mittagessen mit all den lieben KollegInnen.

Was mich ich in der zweiten Hälfte meines Praktikums erwartet.

In der zweiten Hälfte meines Praktikums werde ich noch intensiver in der Sprachabteilung mitarbeiten und meine Arbeit an der Plattform Konverter fortsetzen. Zudem halte ich für die Comicausstellung Respect, die seit letzter Woche in der Gebietsbibliothek zu sehen ist, einen Vortrag und Workshop.

Mehr dazu folgt … Bis bald und ich freue mich immer über Kommentare, Fragen und Anmerkungen!

Kommentare

  1. Maris

    17. März 2017

    Wie schön, vom „Praktikantenalltag“ in Nowosibirsk zu lesen… kommt ja nicht so oft vor. Weiter so!

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