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Wenn zwei Tage nicht genug sind – Eine Reise nach Almaty

Wenn zwei Tage nicht genug sind – Eine Reise nach Almaty

In kasachischen Stadt Almaty leben circa 2 Millionen Menschen. Die Stadt fühlt sich größer und moderner an als Bishkek und bietet andere Möglichkeiten als die kirgisische Hauptstadt. Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut, was Reisenden eindeutig zu Gute kommt. Es gibt einiges zu sehen und tun in der Stadt und in deren Umgebung. Vergesst die Wanderschuhe nicht, nehmt Sonnencreme mit und auf geht’s!

Zwei Tage reichen definitiv nicht, um Almaty richtig zu entdecken. Aber immerhin ist es ein guter Anfang, um einen Eindruck von der Stadt zu bekommen. Das habe ich an zwei Tagen erlebt:

1. Kok Tobe

Aus Almaty geht eine Gondelbahn direkt auf den Hügel Kok Tobe, auf dem sich ein Rummelplatz befindet und von dem man je nach Wetterlage und Smog einen tollen Blick über die Stadt hat. Ich bin zu Fuß hochgelaufen und würde jedem empfehlen, der Wegbeschreibung von 2GIS zu folgen, um damit größere Umwege zu vermeiden. Ich dachte, dass es doch bestimmt auch dort Wege gibt, wo keine eingezeichnet sind. Denkste – aber 2GIS hat immer Recht!

Auf dem Weg nach unten habe ich nach meinem zweistündigen Umweg dann doch die Gondel genommen. Das geht schnell und gibt einem nochmal eine ganz andere Perspektive auf die Stadt. Eine Gondelfahrt kostet 1000 Tenge (ca. 2,35 €) pro Einzelfahrt. Alternativ fährt auch ein Bus für 500 Tenge (ca. 1,15 €) pro Fahrt wieder in die Stadt.

Blick auf die Stadt von oben
Leider keine klare Sicht, aber trotzdem ein toller Blick über die Stadt

2. Medeu

Das Eisstadion Medeu liegt ca. 15 km vom Zentrum Almatys entfernt und ist einfach mit der Buslinie 12 zu erreichen. Diese fährt alle 30 Minuten und braucht in etwa eine halbe Stunde bis zur Endhaltestelle Medeu.

Sobald man dort ankommt, befindet man sich mitten in den Bergen. Hier kann man auf zahlreichen Wegen wandern gehen und im Winter kann man im Skigebiet Shymbulak Ski oder Snowboard fahren.

Ich bin bis zum Skigebiets zu Fuß gegangen. Das ist mit Sicherheit nicht die schönste Route, da ich größtenteils auf einer geteerten Straßen gelaufen bin, war aber für mich in Anbetracht des Schnees die beste Wahl. Im Sommer oder mit dem richtigen Schuhwerk eröffnen sich bestimmt andere Wege.

3. Die russisch-orthodoxe Kirche

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