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Reisen in Asien: so viel zu sehen und so wenig Zeit

Wenn man in Singapur studiert, dann ist die Entdeckung der anliegenden Länder ein Muss! Heute geht es um Singapur als Drehkreuz Asiens und um meine Reisen in Asien.

Insbesondere Kuala Lumpur, Thailand (Krabi & Phuket) und Ho-Chi-Minh sind auch für Austuaschstudenten günstig und über das Wochenende erreichbar. Während sich der Großteil meiner Kommilitonen für einen entspannten Strandurlaub auf Bali/ Thailand/ Philippinen entschieden hat, bin ich weg vom Strand und hier sind die Gründe warum.

Ich selbst war während des Studiums in Krabi, Kuala Lumpur, Ho-Chi-Minh und Tioman Insel (Malaysia). Das war auch der Grund, warum ich mir nach dem Trimester ein wenig Zeit zum Reisen genommen habe. Mein erste Station war Myanmar, Siem Reap (Kambodscha), gefolgt von zwei Tagen mit Freunden in Bangkok. Außerdem lag Dubai gut auf der Heimstrecke, weswegen ich auch hier 1,5 Tage verbracht habe.

Myanmar 🇲🇲

Myanmar ist ein Land, das sich erst seit 2011 aus der Isolation bewegt. Das sieht und fühlt man. Es ist weniger touristisch. Ich traf auf Backpacker, die drei Monate bis ein Jahr rumreisen. Und da saßen wir eine 19-jährige Abiturienten, ein 40-jähriger Globetrotter und ich und genossen den Sonnenuntergang. Alle so verschieden und alle das Richtige getan – sich gegen Materielles und für Erinnerungen entschieden.

Tipps:

In Myanmar macht man gewöhnlich die „Big Four“:

  1. Mandalay:
    Mandalay hat nicht viel zu bieten, aber man kann einige Sachen drumherum erkunden. 2 Tage reichen vollkommen aus.
    Tipp: Essen im Nova Coffe (37st&80st). Und für die Weiterreise nach Bagan (in der Hochsaison) mit dem Boot.
  2. Bagan:
    Bagan ist wirklich sehenswert. Die ungezwungene Atmosphäre mit dem E-Bike durch die Tempellandschaft zu fahren, ist befreiend. Außerdem sind die Sonnenuntergänge atemberaubend.
    Tipp: Das Hostel „Ostello Bello“ bietet freie E-Bike Touren
  3. Inle Lake:
    2 Tage Trekking mit Übernachtungen in einheimischen Gästehäusern.
  4. Yangon:
    Mit dem Zug fahren soll eine sehr schönes Erlebnis sein 🚂. Kostet umgerechnet 1$. Wobei Bus eindeutig schneller ist.

Kambodscha 🇰🇭

Siem Reap ist günstig und für Tourismus ausgelegt: viele Hostels, Guides wissen Instagram-freundliche Plätze. Gute Infrastruktur. Es fallen einige Kosten für das Visum und das Eintrittsticket.

Tipps:

  • Sonnenaufgang über Angkor Wat
  • Pub Street
  • Night market
  • Jungle burger mit Bob Marley Burger als Chef’s choice
Angkor Wat, Sonnenaufgang, bewölkt, selfie
In der Monsunzeit gibt es wenig vom Sonnenaufgang, aber hübsch ist es trotzdem

Thailand 🇹🇭

Thailand ist sehr bunt und für mich interessant anders, weswegen ich auch eine Backpackerroute durch Thailand und Vietnam machen möchte.

Ich habe es nicht gemacht, aber steht für das nächste Mal definitiv auf der Liste: Suam Mokkh Retreat (Thailand) man zahlt für 10 Tage 60$, und dafür kann man dann in einem buddhistischem Kloster bleiben.

Bus, Bangkok, Busy, Chaos, Verkehr,
Verrücktes Bangkok. Chaotisch und sehr beschäftigt. Das Foto zeigt meinen Eindruck von Bangkok: Busse aus dem letzten Jahrhundert, verwirrende Verkabelungen, und ein Hochhaus mit Helikopterlandeplatz

Dubai

Aus dem Chaos ins Geregelte. Extrem heiß. Preisschock aus dem Backpacker-Leben in Asien. Dubai kommt als nächstes an Singapur ran. Wobei in Singapur mehr nach Effektivität gebaut wird. Erinnert an Vegas. Die Menschen sind verrückt. Wer baut eine Stadt mitten in der Wüste?!

Da ich vor kurzem in Bagan und Angkor Wat war, frage ich mich was aus diesen Orten (Vegas und Dubai) wird, sobald die Menschen weg sind. Wird sich die Geschichte wiederholen?

Burj Khalifa, heiß
Burj Khalifa. Mein Aufenthalt war zwar kurz, aber so groß ist Dubai nicht. Und fußgängerfreundlich ist es auch nicht 😀

Allgemeine Tipps:

Maps.Me (offline Karte)

Auch kulinarisch bietet jedes Land einige Besonderheiten. In Kambodscha „Amok“, in Thailand „Seafood Tom Yam“, auf den Philippinen die vielen gegrillten Gerichte oder Balút und in Indonesien „Gado-Gado“. Es lohnt sich in jedem Fall vieles auszuprobieren. Beim Straßenessen sollte man am besten aufpassen und frisch zubereitete oder gekochte/ gebratene Sachen essen. Die Hygienestandards sind halt etwas anders oder manchmal auch einfach nicht existent. Man sollte auch immer versuchen zu handeln, da man als europäischer Tourist sonst gerne den doppelten Preis bezahlt. Insbesondere bei Taxi- und Motorradfahrern ist es beliebt. Wichtig ist auch, den Preis immer vorher auszuhandeln, bevor man etwas in Anspruch nimmt.

Manchmal ereignen sich auch unvorhersehbare Dinge, die das Reisen erschweren können. Einiges funktioniert nicht auf Anhieb. Die Organisation ist nicht immer perfekt und so kommt es vor, dass Transportmittel einige Stunden Verspätung haben, Reservierungen in Hotels oder Hostels nicht eingebucht wurden, oder man an einem anderen Ort abgesetzt wurde als erwartet. Man sollte sich das im Vorfeld bereits vor Augen halten und immer einen kühlen Kopf bewahren! So zum Beispiel, sitze ich gerade im Flughafen von Dubai, da ich ein Problem mit meinem Flug hatte, und somit um 24 Stunden später verschoben wurde. Also alles wird gut 😉

Koffer, Motorrad, Einheimische
Abenteuerreise. So ging mein Koffer in Myanmar bei der Ankunft verloren. Ob es stressig war? Definitiv! Ob ich dadurch mehr erlebt habe, und zu zweit auf einem Roller und einem 21 kg Koffer gefahren bin? Eindeutig!

Insgesamt ist Südost-Asien natürlich unglaublich. Und je mehr Menschen ich auf meinem Weg getroffen habe, desto mehr wurde mir bewusst, dass man sich die Zeit nehmen muss, um Asien zu entdecken. Ich habe mir in jedem Fall vorgenommen Südost-Asien bald wieder zu bereisen.

Meinen nächsten Beitrag möchte ich nutzen, um auf die Finanzierung meines Auslandsaufenthaltes einzugehen.

Viel Optimismus,
Euer Rassul )

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