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Die Fahrt ins Blaue

Die Fahrt ins Blaue

Die Fahrt ins Blaue

Ich bin E-Scooter-Nutzer, war jahrelang als wiss. Mitarbeiter an einem Fraunhofer-Institut tätig und bin jetzt Promovend an der Universität Augsburg. Seinerzeit, als ich 2001/ 02 über ERASMUS ein Studienjahr am University College Dublin (Irland) verbringen durfte, studierte ich in Trier Computerlinguistik und Psychologie.
Da ich einer 24std.-Assistenz (Betreuung) bedarf – damals im Dienstleistungsmodell, seit gut einem Jahrzehnt als Arbeitgeber – war es wegen der immens höheren Kosten in Irland natürlich ausgesprochen schwierig diese „durchzuboxen“ – doch man muss am Ball bleiben, auch wenn es erst kurz vor knapp, zwei Wochen vor Abreise, durch staatliche Förderung deutscher Stellen genehmigt wurde. So habe ich es geschafft, einen meiner Träume zu verwirklichen!
Ich weiß es nicht mehr genau; bis zu einem halben Jahr vor meiner Abreise nahm ich Kontakt zu dem Behindertenbeauftragten der Gast-Universität auf, dieser half mir sehr. Er vermittelte mich an eine Organisation, welche Assistenz in Dublin anbietet. Selbstverständlich ist Assistenz von Land zu Land unterschiedlich. So hatte ich dort die acht Monate über drei Personen, die mir über die Woche verteilt rund-um-die-Uhr zur Hand gingen – mit einem dieser drei bin ich nach wie vor befreundet!
Es war mein Flug und dann direkt ins Blau, denn ich wußte nicht, bis auf einen kurzen E-Mail-Kontakt zu meiner Assistenzperson, wer mich dort abholt – ich flog alleine.
Es hat sich absolut gelohnt, ich will das Jahr nicht missen und ich bin jener deutschen Stelle für die Deckung der Assistenzkosten ausgesprochen dankbar.

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