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Von den Shorts in den Anzug – Meine erste Praktikumswoche

Von den Shorts in den Anzug – Meine erste Praktikumswoche

Ich habe mich für die Außenhandelskammer Singapur  entschieden, da sie ein besonderes Programm anbietet, das über die alltägliche Büroarbeit hinaus geht. Als Praktikant darf ich hier nicht nur recherchieren, sondern auch Events betreuen und mit zu Konferenzen gehen. In meiner ersten Woche wurde ich direkt ins kalte Wasser geworfen.

Die Kammer liegt im Westen von Singapur im German Centre. Nicht nur die Außenhandelskammer (AHK) ist dort vertreten sondern auch viele andere deutsche und singapurische Unternehmen wie Luther und die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Mit dem Bus brauche ich etwa eine Stunde zur Arbeit.

Die erste Woche

An meinem ersten Tag in der AHK wurde ich freundlich begrüßt und herumgeführt. Ich konnte meine neuen Kollegen und die verschiedenen Bereiche der Kammer kennenlernen. Außerdem habe ich erfahren, was meine künftigen Aufgaben sein werden. Im Büro wurde es jedoch immer hektischer. Für diese Woche war noch ein Event für Startups geplant. Da blieb leider nicht viel Zeit, um anzukommen und ich musste sofort bei der Planung des Events mit anpacken. Dazu gehörte unter andern die Vorbereitung der Namenskarten und Aufstellung der Werbebanner der AHK. Ebenso wie die Angestellten müssen die Praktikanten von 9 Uhr bis 18 Uhr arbeiten.

Das erste Event

Die Startupdelegation und das Event kamen schnell und gingen auch wieder. Die Startups bekamen die Möglichkeit, Vorträge zu hören und einander bei einem deutschen Bier kennenzulernen. Ich musste für dieses Event Überstunden machen, aber es war eine wichtige und gute Erfahrung für mich. In dieser Form hatte ich noch keinen Kontakt zu Startups.

Alles neu

Das Praktikum in Singapur ist schon eine Umstellung für mich, da ich keine Möglichkeit hatte, mich in die laufenden Prozesse einzuarbeiten. Ich musste vom Sommeroutfit zu „business casual“ wechseln, das war aber kein großes Problem. Viel mehr musste ich mich an die Hierarchien gewöhnen und auch das Verhalten bei Kundenbesuchen mit den Visitenkartenübergaben war mir etwas fremd. Nach einer gewissen Zeit legt sich das aber.

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