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Halleluja! Eine pinke Überraschung zwischen Tempeln und Pagoden


Auf der Must-See-Liste meiner Stadterkundungstouren standen neben den typischen Touristenzielen, wie dem Postamt, dem Wiedervereinigungspalast und der Notre Dame Kathedrale, einige Tempel und Pagoden. Ich finde andere Religionen und Glaubensarten, insbesondere den Buddhismus, faszinierend und möchte mich während meiner Zeit in Vietnam näher damit beschäftigen. Außerdem wollte schon immer einen Tempel von innen sehen. Auf meinem Weg dorthin machte ich jedoch eine Entdeckung, mit der ich in keinster Weise gerechnet habe: eine knallpinke Kirche mitten in Ho-Chi-Minh-Stadt (HCMS)!!!

Kirche in HCMS
Die Notre Dame Kathedrale ist eine der Hauptattraktionen von HCMS

Dass es durch die französische Kolonialherrschaft Kirchen in HCMS gab, war mir bekannt. Die Notre Dame Kathedrale im Stadtzentrum ist das bekannteste Beispiel dafür. Die pinke Tân Định Kirche ist mir jedoch bei den Vorbereitungen offensichtlich entgangen (wahrscheinlich, weil ich gleich immer zu den Tempeln und Pagoden weitergeblättert habe). Dafür war die Überraschung und Freude umso größer, als ich dann vor ihr stand. Ich konnte etwa fünf Minuten lang grinsend und staunend meinen Blick nicht von dem Gebäude lösen. Reingehen musste ich natürlich auch. Und ich wurde nicht enttäuscht: auch innen waren die Wände und Säulen pink. Für eine Kitschliebhaberin wie mich, ein absolutes Highlight.

In Vietnam ist der Buddhismus die vorherrschende Glaubensrichtung. Aber auch der Konfuzianismus und der Ahnenkult werden hier ausgelebt. Nur ein relativ kleiner Teil der Bevölkerung ist christlich oder muslimisch. Kleine Altare oder Schreine findet man hier überall: in den Wohnhäusern, Restaurants und an der Straße. Auch die Familie, bei der ich in den ersten Tagen wohne, hat solch einen Schrein im Eingangsbereich stehen. Die vielen kleinen Altare, Tempel und Kirchen in der Stadt zeigen, dass verschiedene Religionen auch friedlich nebeneinander existieren können.

Um den Buddhismus und die anderen Glaubensrichtungen besser kennenzulernen sind die vielen Tempel und Pagoden daher auf alle Fälle einen Besuch wert. Auch das Auge hat was davon: Die Opfergaben und bunten Statuen rauben einem den Atem. Besonders spannend ist auch die Atmosphäre, die dort herrscht. Die Ruhe und die bedachten Bewegungen der Betenden bilden einen schönen Kontrast zu dem lauten Getümmel vor den Toren der Glaubensstätten.

Ich hoffe, dass ich noch viele Tempel und Pagoden in Vietnam besichtigen kann. Vielleicht hat ja auch einer der Mönche mal ein wenig Zeit für mich und kann mir von seinem Glauben erzählen. Und wer weiß, worauf ich auf dem Weg dorthin so stoßen werde.

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