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Sicher Ankommen während Corona – meine Anreise nach Lund

Sicher Ankommen während Corona – meine Anreise nach Lund

Die richtigen Züge erwischen, die Uni oder das eigene Wohnheim finden, sich an der Hochschule registrieren,…  am ersten Tag des Auslandssemesters kann viel schief gehen, möchte man meinen. Aber nicht am Arrival Day in Lund!

Hand hält Reisepass mit Bahnfahrkarten in die Luft.
Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie und damit verbundenen Grenzkontrollen sollte man den Reisepass oder Personalausweis immer parat haben!

Zusammen mit einem anderen Studenten von der Technischen Universität Berlin reiste ich im August per Bahn für mein Erasmus-Semester nach Lund in Schweden. Dänemark führte dabei an der Grenze verstärkt Kontrollen durch und man benötigte einen triftigen Grund, um ein- oder durchzureisen. Auch unser Zug wurde kontrolliert und wir wurden nach unseren Ausweisen, Reisezielen und Gründen für die Reise befragt. Da wir die Bestätigung der Universität Lund parat hatten, gab es jedoch keine Probleme und wir konnten unsere Reise ganz normal fortsetzen. Was ihr beim Transit durch Dänemark beachten müsst, findet ihr auf dieser Informationsseite und bei der deutschen Botschaft in Kopenhagen. Auch an der schwedischen Grenze können Kontrollen stattfinden.

Der Arrival-Day

An der Lund University gibt es einen speziellen Arrival-Day. Oder besser gesagt zwei: einen für Degree Students, also internationale Studierende, die einen gesamten Bachelor oder Master hier studieren, und einen für Exchange Students. Das Besondere: An diesen Tagen sind Mitarbeiter der Uni und andere Studierende, die sich als freiwillige Mentoren gemeldet haben, für die Neuankömmlinge da. Und das nicht nur in Lund. Schon auf dem nächstgelegen internationalen Flughafen in Kopenhagen standen Helfer in Shirts und Jacken der Universität. Sie halfen einem unter anderem bei Fragen und dem Buchen der Tickets nach Lund.

Mit dem Zug dauerte die Fahrt vom Kopenhagener Hauptbahnhof oder Flughafen dann circa 45 Minuten bis zu Lunds Hauptbahnhof „Lund Central“. Auch dort warteten zahlreiche Mentoren und Helfer auf uns. Alle ankommenden Studierenden wurden mit Bussen am Bahnhof abgeholt und mitsamt ihrem Gepäck zur Uni gebracht, um sich zu registrieren. Dort angekommen konnte man sein Gepäck sicher aufbewahren lassen und zu den verschiedenen Stationen gehen, beispielsweise zur notwendigen Anmeldung an der Universität. Aber auch die Schlüssel für die Wohnheime von LU Accomodation (dem Wohnungsanbieter der Uni) konnte man dort erhalten, sofern man einen Platz bekommen hatte. Es gibt an den Arrival Days sogar eine Lotterie für neue Studierende, die noch keine Wohnung bekommen haben – ich würde mich aber nicht auf diese Lotterie verlassen.

Nachdem wir mit allen organisatorischen Angelegenheiten fertig waren, wurden wir sogar mit Autos zu unseren Wohnheimen gebracht. Darüber war ich ganz froh, da mein Zimmer am Rand der Stadt liegt und ich mich mit dem Öffentlichen Nahverkehr noch nicht auskannte.

Alles in allem kann ich euch also nur empfehlen, am Arrival Day nach Lund zu kommen! Euch wird bei Fragen und Schwierigkeiten geholfen, ihr könnt euch ganz leicht anmelden und eure Schlüssel abholen und obendrein werdet ihr zur Uni und zu eurer Unterkunft gebracht. Alle Informationen zu diesem Tag findet ihr hier. Dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?

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