studieren weltweit
Trauminsel Bali: Touristenfalle oder Besucherparadies?

Trauminsel Bali: Touristenfalle oder Besucherparadies?

Da ich mittlerweile schon einige Wochen in Indonesien verbracht und die ein oder andere Ecke auf Bali gesehen habe, verrate ich nun, was ich von der Insel halte. Ob sie wirklich die Trauminsel Indonesiens oder bloß ein vom Massentourismus überlaufener Ort ist, das erfahrt ihr in meinem Artikel.

Auf Bali angekommen, hat mich eine tropische Hitze begrüßt. 20 Grad Temperaturunterschied zu Deutschland haben mich bei der Landung erwartet. Egal, ob man sich bewegt oder nur im Schatten sitzt – es ist unfassbar heiß. Die einen mögen’s, die anderen nicht. Aber da mir grundsätzlich ziemlich schnell kalt wird, fühle ich mich bei Temperaturen über 30 Grad sehr wohl, Schwitzen hin oder her.

Günstig essen ist auf Bali kein Problem

Ein weiterer Vorteil für mich ist, dass auf Bali alles sehr günstig ist, wenn man nicht gerade in den Touristengegenden is(s)t. Da die Studentenvillen fast alle keine Küche haben, muss man auswärts essen. Ich habe bei mir um die Ecke einen kleinen Warung. So werden die Restaurants genannt, bei denen überwiegend die Einheimischen essen. Eine Mahlzeit kostet hier zwischen 30 Cent und 1 €. Auch die Säfte und Smoothies bekommt man für ähnliche Preise. Möchte man direkt in überlaufenen Gegenden wie Kuta oder Seminyak essen, zahlt man schon etwas mehr. Für deutsche Verhältnisse ist aber auch das nicht teuer. So bekommt man direkt am Strand eine Mahlzeit für etwa 3 €.

Hilfsbereitschaft wird bei den Einwohnern großgeschrieben

Was mir zudem direkt aufgefallen ist: Alle Einwohner sind sehr nett und aufgeschlossen! In Deutschland fällt es den Menschen in der Regel recht schwer mit dem Lächeln, aber hier in Indonesien ist das Gegenteil der Fall. Lächelt man jemanden an, bekommt man gleich ein breites Grinsen zurück. Außerdem habe ich nie hilfsbereitere Menschen getroffen.

Rollerfahren – eine Fortbewegung, die Mut erfordet

Zum Rollerfahren kann ich nur eines sagen: Es gibt keine Verkehrsregeln. Ich muss zugeben, dass ich zuerst etwas Angst hatte, da ich bereits einige Horrorgeschichten gehört habe und es auch nicht ganz ungefährlich ist. Aber es macht wirklich Spaß, wenn man sich an den indonesischen Fahrstil anpasst. Zur Uni sind es von meinem Haus aus etwa 17 km, sodass mir nichts anderes übrig bleibt, da es keine oder nur sehr unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel gibt.

Traumhafte Natur trotz Allem

Leider sind die Strände in den Gegenden, wo viele Einheimische und Touristen sind, sehr dreckig und vermüllt. Es gibt zwar regelmäßige Säuberungsaktionen von Freiwilligen, aber leider kommt man gegen die Plastikmengen nicht an. Im Norden und Süden Balis hat man dafür aber sehr schöne Strände. Und auch die Natur gibt einiges her, wie beispielsweise die vielen Reisterrassen.

Mein Fazit

Alles in Allem kann ich bisher nur sagen: Es ist noch besser als ich es mir vorgestellt habe! Und wenn man sich nicht gerade in den typischen Touristengegenden aufhält, neue Orte erkundet und reist, ist Bali eine Trauminsel. Zumindest für mich.

Kaffeeplantage
Auf der Kaffeeplantage Oka Agriculture
Kommentieren

Bitte beachte, dass dein Kommentar nach dem Absenden erst von unserer Redaktion gesichtet werden muss. Aus diesem Grund kann das Erscheinen deines Kommentars etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Mehr über #Natur

Tipps, Erlebnisse und Infos zu Natur