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Georgien und vegan, passt das zusammen?

Georgien und vegan, passt das zusammen?

In Deutschland ernähre ich mich eigentlich ausschließlich vegan. Nur ganz selten greife ich auf vegetarisches Essen zurück. In Georgien passiert das aber immer öfter, da es außerhalb der Stadt manchmal gar nicht so einfach ist, etwas Veganes zu finden.

Im Vergleich zu anderen Ländern ist Georgien wohl nicht das beste Land für Veganer. Ersatzprodukte, wie ich sie aus Deutschland kenne, sucht man hier im Supermarkt vergeblich. Mit der Zeit habe ich immer mehr vegane Gerichte kennengelernt, die in den meisten Restaurants zu finden sind. Vor allem in den ländlichen Regionen muss man aber trotzdem etwas flexibel sein oder sein Essen selbst mitbringen.

Pkhali: kleine bunte Bällchen, die an Pesto erinnern

Pkhali ist eine Paste aus Gemüse und Kräutern. Es gibt sie aus Spinat, rote Bete, Bohnen, Karotten und vielem mehr. Gewürzt wird das ganze mit Koriander, viel Zwiebeln, Salz und Pfeffer. Meistens wird es mit Granatapfelkernen serviert. Dazu esse ich am liebsten das georgische Weißbrot, das hier Puri genannt wird und an jeder Straßenecke aus den oftmals unterirdischen Bäckereien verkauft wird.

Pkhali mit Maisbrot
Pkhali wird oft zusammen mit Mchadi gegessen, einem georgischen Brot aus Maismehl.

Tomaten-Gurken Salat

Diesen Salat findet man fast auf jeder Speisekarte in Georgien und oftmals mache ich ihn auch zu Hause selbst. Es gibt zwei Arten: Entweder mit Essig, Öl und vielen Kräutern oder dem Dressing wird zusätzlich noch eine Walnusspaste dazugegeben. Letzteres ist mein Tipp für alle, die Nüsse mögen.

Tomaten und Gurken werden hier grundsätzlich von den meisten Leuten angebaut und ich habe noch nie einen Gemüsehändler gesehen, der die Zutaten für den beliebten Salat nicht verkauft.

Tomaten-Gurken Salat mit Walnuss
Das Dressing mit Walnuss macht den einfachen Salat, den ich auch aus Deutschland kenne zu etwas Besonderem.

Jonjoli

Dieses Gericht habe ich das erste Mal bei einer georgischen Supragegessen und vorher auch noch nie gesehen. Es handelt sich um die Blüten des Strauchs „Kolchische Pimpernuss“, die in Essig und Öl eingelegt werden. Meistens wird das ganze dann als eine Art Salat mit Zwiebeln serviert.

Jonjoli, Teller, Gabel
Jonjoli ist als Vorspeise oder Beilage zu den Hauptgerichten bekannt. Oftmals esse ich es auch mit Brot als kleine Zwischenmahlzeit.

Und falls ihr auf der Suche nach einem warmen Hauptgericht seid, dann kann ich Chinkaliempfehlen, die es für Vegetarier oder Veganer auch mit Pilz- oder Kartoffelfüllung gibt.

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