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„Über eigene Grenzen hinausdenken“

Auslandserfahrung im Lebenslauf kann für den Job entscheidend sein. Doch welcher Weg in die Welt ist der richtige? Und welche Fähigkeiten aus dem Ausland zählen wirklich? Ein Interview mit Ulrike Stodt aus dem Bereich Personal der Deutschen Bahn.

Ulrike Stodt, Teamleiterin Personal, Deutsche Bahn
Ulrike Stodt ist Teamleiterin im Bereich Personal der Deutschen Bahn (DB Mobility Logistics, Berlin).

Worauf achten Sie, wenn Sie einen Lebenslauf erhalten?
Die Biografie eines Bewerbers sollte zeigen: Er oder sie hat Lust, Erfahrungen unterschiedlicher Art zu machen. Es geht nicht darum, für den Lebenslauf bestimmte Punkte abzuarbeiten. Wichtig ist, die eigene Persönlichkeit abzubilden. Dazu kann gehören, dass der Bewerber einen Teil seines Studiums im Ausland verbracht hat. Ebenfalls interessant sind für uns aber auch andere Formen von Auslandsaufenthalten, etwa ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Haben sich die Anforderungen an Bewerber im Vergleich zu früher verändert?
Sie haben sich erweitert. Anstelle einer Standard-Biografie zählen heute die individuellen Überzeugungen der Bewerber. Einerseits sind die Möglichkeiten solche, Erfahrungen zu machen, deutlich vielfältiger geworden. Andererseits hat die Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge die Zeitpläne der Studierenden stark verknappt.

Was können die Mitarbeiter, die eine Zeit im Ausland verbracht haben, besser?
Sie denken über die eigenen Grenzen hinaus und entwickeln kreative Ideen. Wir sind ein international ausgerichtetes Unternehmen – ein Drittel der Mitarbeiter des Konzerns ist im Ausland tätig. Ebenso arbeiten an unseren Standorten in Deutschland viele Kollegen unterschiedlicher Nationen zusammen. Deshalb sind Bewerber mit interkultureller Kompetenz gern gesehen.

 

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