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Was man auf La Réunion gesehen haben muss

Was man auf La Réunion gesehen haben muss

Auf meiner kleinen Insel darf ich mich seit ein paar Tagen über hohen Besuch freuen: mein Bruder ist für die Feiertage hier! 15 Tage lang haben wir Zeit, um gemeinsam die schönsten Ecken La Réunions zu erkunden. Aber wo sind die schönsten Ecken? Ich erzähle euch, was man auf La Réunion nicht verpassen darf!

Die Strände

Mein absoluter Lieblingsstrand ist an der Lagune Lagon de L’Hermitage. Seit ein paar Jahren haben die Bewohner von La Réunion mit mehr und zunehmend aggressiven Haien zu kämpfen. Deshalb ist es nicht überall erlaubt, schwimmen zu gehen und an den meisten Stränden gibt es abgegrenzte Bereiche im Meer, außerhalb derer man nicht baden darf. Am Strand von L’Hermitage lassen die hohen Korallen die Haie nicht durch, weshalb man hier bedenkenlos im klaren Wasser des Indischen Ozeans schwimmen kann.

Die Wasserfälle

Ganz im Süden der Insel befindet sich der für mich schönste Wasserfall, der Grand-Galet. Unbedingt gesehen haben sollte man auch das Bassin des Aigrettes.

Die Talkessel

La Réunion wird nicht umsonst als Paradies für Wanderer beschrieben. Meine persönlichen Highlights sind Aussichtspunkte wie Le Maïdo und La Fenêtre.

Eine einfache und sehr lohnenswerte Wanderung ist die zum Cap Noir am Dos d’Âne. Hier lohnt es sich, früh morgens aufzubrechen, bevor Wolken aufziehen und einem die Sicht versperren!

Die Insel hautnah erleben

Auch kulturell hat La Réunion eine Menge zu bieten. Für den Geschmack der Insel lohnt es sich, die Wochenmärkte zu besuchen. Mittwochs und sonntags in Saint-Denis, freitags in Saint-Paul: die Märkte findet man in fast allen Städten der Insel. Gerade der Markt in Saint-Paul lohnt sich für Souvenirs, hier gibt es eine sehr große Auswahl!

Kélonia liegt im Westen der Insel und ist eine Art Krankenhaus für Schildkröten. Hier werden um die Insel herum gefundene, verletzte Wasser- und Landschildkröten wieder gesund gepflegt.

Während meines Auslandssemesters auf dieser von sehr viele Kulturen geprägten Insel habe ich mich zum ersten Mal mit dem hinduistischen Glauben näher auseinandergesetzt und sogar einen Tempel besichtigt. In fast jeder Stadt gibt es einen, genauso wie eine Moschee und eine Kathedrale. Wenn man freundlich nachfragt, darf man diese häufig besichtigen und bekommt dazu noch ein paar Informationen zur jeweiligen Religion aus erster Hand.

Obwohl La Réunion keine große Insel ist, gibt es hier einiges zu erleben. Ich bin froh, dass ich ein ganzes Semester hatte, um das Leben vor Ort kennen zu lernen, hoffe aber, dass ich meinem Bruder zu mindest ein gutes Bild davon vermitteln kann – deshalb geht’s jetzt auch direkt wieder los, den Sonnenuntergang am Strand gucken. 🙂 Bis nächste Woche!

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