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Arbeiten, wo andere Urlaub machen – Mein Praktikum in Dubai

Für viele ist Dubai eine klassische Urlaubsdestination, um am „Tor zur arabischen Welt“ ein paar Tage am Strand zu verbringen, in  extravaganten Malls shoppen zu gehen oder ein klein wenig von der arabischen Kultur kennenzulernen – das ist hier nämlich schwerer als man denkt. Und ich absolviere hier ein Praktikum. Nicht nur, weil es mein Studium so vorsieht.

Ich studiere Orientwissenschaft an der Philipps-Universität Marburg. Im Rahmen meines Studiums muss ich ein Jahr im arabischsprachigen Ausland verbringen, wobei das erste Semester an einer von der Uni vorgegebenen Partneruni verbracht werden muss – aus diesem Grund habe ich das letzte Wintersemester in Jordanien verbracht.

Anflug auf Dubai am frühen Abend
Anflug auf Dubai am frühen Abend

Mein Praktikum: von Hamburg nach Dubai

Das zweite Semester können wir entweder weiter an der Uni verbringen oder eben ein Praktikum absolvieren. Ich habe mich für letzteres entschieden. Durch Zufall bin ich schon ein Jahr vorher auf die deutsche Unternehmensberatung GERMELA gestoßen, welche, abgesehen von zwei Büros in Deutschland und im Iran, auch eines in Dubai unterhält. Vor dem Praktikum hier in Dubai war ich zwei Monate im Büro in Hamburg tätig, habe mich eingearbeitet und das Unternehmen sowie seine Tätigkeitsbereiche sehr gut kennenlernen dürfen.

Ausblick von meinem Zimmer kurz nach Sonnenaufgang
Ausblick von meinem Zimmer kurz nach Sonnenaufgang

Die Einwohner von Dubai kommen aus der ganzen Welt

Dubai hat 2,8 Mio. Einwohner, davon sind nur 15 Prozent Einheimische. Die restlichen 85 Prozent sind Expatriates, wie sie vor allem hier in der Region genannt werden. Hierbei handelt es sich um Arbeitskräfte aus dem Ausland, die nicht die Emiratische Staatsangehörigkeit besitzen. Man könnte sie auch Wirtschaftsflüchtlinge nennen, angesichts der Tatsache, dass in Dubai keine Einkommenssteuer zu entrichten ist. Das bedeutet, dass ein Gehalt nicht steuerpflichtig ist. Ab Oktober 2017 soll sich das ändern, ganze 5 Prozent ihres Einkommens sollen Arbeitnehmer dann an den Staat entbehren.

Der Internationalität seiner Einwohner geschuldet, ist die Relevanz englischer Sprachkenntnisse. Mit Arabisch, was hierzulande mit Englisch die Amtssprache ist, kommt man im Alltag nicht weit. Nützlich wird es erst bei Behördengängen.

Visum für Dubai: Ja oder Nein?

Regulär kann man als Besitzer des deutschen Passes ohne Visum in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) einreisen. Da ich hier allerdings einer Tätigkeit nachgehe, benötige ich ein Arbeitsvisum. Dieses wird von meinem Arbeitgeber zwar beantragt und alle organisatorischen Vorgänge werden übernommen, die Kosten hierfür muss ich aber selbst tragen. So ist es bei internationalen Praktika üblich. Als regulärer Arbeitnehmer werden diese Kosten allerdings übernommen. Für stolze 1.400€ bekommt ihr dann eine Emirates ID, mit der ihr bis zu drei Jahre offiziell in den VAE angemeldet seid.

Was Ihr für ein Praktikum in den VAE benötigt

  • Einen mindestens noch sechs Monate gültigen Reisepass
  • Gute Englische Sprachkenntnisse
  • Eine Kreditkarte (DKB ist ein günstiger und zuverlässiger Anbieter)
  • Eine Sonnenbrille

In meinem kommenden Beitrag werde ich euch über die Finanzierung meines Semesters, über die Lebenshaltungskosten in Dubai und über meine ersten Eindrücke berichten.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr euch gerne jederzeit über meine Social-Media-Kanäle bei mir melden!

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