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Abschied, Atemlosigkeit, Abreise

Die Zeit rennt nur so davon, du hetzt von einem Ort zum nächsten, Abschiedstreffen hier und Abschiedsträne dort, schreibst Mails, Briefe und Klausur, läufst letzten Unterschriften hinterher, rufst Mama an und Notstand aus, presst Vokabeln in dein Hirn, ähnlich vollgestopft wie dein Gepäck (Fehlermeldung: Epic Overload)…

…letzte Wäsche, letzte Woche, Panik pur und Nerven blank, schleppst Umzugskisten durch die Welt (wer hat diesen Stress bestellt?), Vorfreude, Vorgaben, Vorhaben, verlierst den Kopf in vielen Fassaden, machst Pläne und Sorgen, in schlaflosen Nächten und atemlosen Tagen, checkst Wetter und Karten und News und Konsorten, lebst im Moment und denkst immer an morgen, schreibst Memos (Schlüssel abgeben! Ticket ausdrucken! Ausweis einstecken!), verzweifelst an vielem und besonders an dir, freust dich auf alles und glaubst an dich selbst, versprichst Karten und Grüße und Treffen, lädst Freunde ein und Koffer aus, holst tief Luft und sprichst in höchsten Tönen von Plänen, Reisen und Sorgen, wischt wie ein Derwisch durchs Wirrwarr der Wohnung, packst Pausenpakete, schreist AHHHHHH, schaust auf die Uhr und ungläubig weg, schläfst ein letztes Mal im eigenen Bett, wachst zeitig auf mit klopfendem Herzen, stürzt Kaffee herunter und dich in die Arbeit, packen, putzen, staunst über und stemmst den Berg an Gepäck, wuchtest, verfluchst es, irrst durch die Stadt zum Ort des Geschehens, allerletzte Schritte, allerletzte Blicke, allerletzte Abschiedsworte, Ticket her, Gepäck rein, du auch und dann bist du auf einmal: weg.

Die Reise geht los.

 

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