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„Wir gehen aktiv auf unsere Studierenden zu“

„Wir gehen aktiv auf unsere Studierenden zu“

Viktor Gümüs vertieft die theoretischen Inhalte seines dualen Studiums bei Audi in Ingolstadt. Dort verantwortet Anna Menschig die dualen Hochschulprogramme – und unterstützt ausdrücklich Erfahrungen im Ausland.

Anna Menschig, eine Mitarbeiterin von Audi.
Anna Menschig kümmert sich bei Audi um die dualen Hoschulprogramme.

Frau Menschig, was macht das duale Studium bei Audi aus?
Bei der Gestaltung des Studiums geben wir den Studierenden sehr viel Freiraum. Sie können zum Beispiel selbst mitentscheiden, in welchen Fachbereichen sie ihre Praxiseinsätze machen möchten. Darüber hinaus übernehmen wir alle Teilnehmer, die das duale Studienprogramm bei uns erfolgreich abschließen, in eine Festanstellung.

Welchen Vorteil hat ein duales Studium für die Studierenden – und welchen für ein Unternehmen wie Audi?
Nach einem dualen Studium fällt Studierenden der Berufseinstieg leichter, weil sie sich in dem Unternehmen in einer vertrauten Umgebung befinden. Für uns als Unternehmen ist es natürlich von Vorteil, dass wir unsere zukünftigen Arbeitnehmer anhand des jeweiligen Bedarfs gezielt aussuchen und ausbilden können. Die Teilnehmer können ohne lange Einarbeitungszeit nach dem Studium bereits anspruchsvolle Aufgaben übernehmen.

Welchen Wert hat ein Auslandsaufenthalt wie der von Viktor Gümüs für Audi?
Uns ist Auslandserfahrung im dualen Studium unheimlich wichtig. Deshalb gehen wir aktiv auf unsere Studierenden zu und informieren sie sowohl über die Optionen eines theoretischen Auslandssemesters als auch über ein Praktikum im Ausland an einem unserer internationalen Standorte. Das nehmen erfreulicherweise sehr viele wahr.

Wer organisiert den Aufenthalt im Ausland?
Für ein Theoriesemester im Ausland übernehmen das die Studierenden selbst, in der Regel mit der Unterstützung der International Offices unserer beiden Partnerhochschulen, der TH Ingolstadt und der TU München, oder auf eigene Faust. Wir unterstützen die Outgoings unter anderem damit, dass wir die Praxiseinsätze im Unternehmen planen und diese flexibel an die Semesterzeiten im Ausland anpassen.

Dieser Beitrag erschien zuerst in der Ausgabe 2018 von „Erlebe Es – das Magazin für Auslandsaufenthalte“, das du hier herunterladen kannst.

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