studieren weltweit
Leben in Edinburgh – Tipps und Tricks

Leben in Edinburgh – Tipps und Tricks

Wie könnt ihr bei eurem Auslandsaufenthalt den ein oder anderen Penny sparen? Ich habe nach zwei Wochen Aufenthalt in Edinburgh bereits einige Tipps und Empfehlungen für euch gesammelt!

Das Leben in Edinburgh ist grundsätzlich etwas teurer als in Deutschland. Allerdings gibt es für Studierende viele Rabatte und Angebote, die ihr unbedingt nutzen solltet!

Wo lebt es sich in Edinburgh am besten?

Da dieses Semester größtenteils online stattfindet, war für mich bei der Wohnungssuche hauptsächlich die Entfernung zur Innenstadt entscheidend. Mietpreise sind in Edinburgh vor allem für einen kurzen Zeitraum (3 bis 4 Monate) relativ hoch. Falls ihr euch für eine Wohnung im Stadtzentrum entscheidet, müsst ihr durchschnittlich mit Mietkosten zwischen 600 und 800 Euro pro Person pro Monat rechnen. Dafür könnt ihr allerdings an anderen Ecken sparen, wenn es zum Beispiel um die Transportkosten geht.

Meine Freundin Sarah und ich haben unsere Wohnung über eine Agentur gefunden. Die Wohnung liegt im Stadtteil Southside und ist fußläufig eine Viertelstunde von der Royal Mile entfernt. Pro Monat zahlen wir insgesamt 1.350 Pfund, was für die Ausstattung der Wohnung, die Lage und den Service der Agentur aber vollkommen in Ordnung ist. Falls ihr euch auf Facebook nach einer Wohnung umschaut seid vorsichtig, denn in den Edinburgh Wohnungsgruppen tummeln sich auch einige Betrüger. Zum Wohnen allgemein würde ich euch die Stadtteile Southside, Newington, Newtown, West End und alles weitere rund um die Altstadt empfehlen.

Studentenwohnheime sind hier vorrangig für Bachelor-Studierende reserviert und sind insgesamt nicht viel günstiger als WGs. Außerdem sind die Verträge der Wohnheime mindestens auf ein Jahr ausgelegt.

Edinburgh erkunden: Zu Fuß oder mit dem Bus?

In Edinburgh selber fahren in regelmäßigen Abständen verschiedene Bus- und Tramlinien alle wichtigen Punkte der Stadt an. Für Studierende, die sich eine Monatskarte zulegen möchten, gibt es spezielle Angebote, die wir aktuell aber nicht nutzen, da wir größtenteils alles zu Fuß unternehmen. Die „wichtigsten“ Orte, wie die Royal Mile oder die Princess Street, erreichen wir innerhalb von 20 bis 30 Minuten. Für etwas weitere Strecken, zum Beispiel in den Stadtteil Leith, kann man sich in allen Bussen auch Einzeltickets für weniger als 2 Pfund kaufen.

Von der Haltestelle Waverly fahren mehrmals täglich Züge in umliegende Städte. Die Tickets kann man ganz einfach online buchen und wenn ihr eine Rückfahrt zu „off-peak“ Zeiten bucht, also nicht zu den Stoßzeiten, dann ist die Rückfahrt kostenlos. Wir haben für Hin- und Rückfahrt nach Glasgow insgesamt 16 Pfund pro Person gezahlt.

Rein ins Vergnügen: Entdecke Parks und Museen

Edinburgh hat viele tolle Museen zu bieten und das beste daran ist, dass die meisten davon sogar kostenlos sind! Aktuell ist das Wetter hier aber noch so schön, dass Sarah und ich uns die Museen lieber noch für regnerische Tage aufsparen. Die noch sonnigen Tage verbringen wir gerne in den schön angelegten Parks (The Meadows oder Princess Garden) oder erkunden die Stadt. Vom botanischen Garten, über den Calton Hill und die Edinburgh Castle haben wir schon viel gesehen. Für die Burg benötigt man im Voraus Tickets (15 Pfund pro Person), der Rest ist überwiegend kostenlos 🙂

Auch die Kinos und Fitnessstudios sind preislich vergleichbar mit Deutschland und in den meisten Fällen profitiert man von einem Studentenrabatt!

Mit Karte bitte! Vielfalt beim Einkaufen und Essen gehen

In Edinburgh kann man überall mit Karte zahlen, sodass ich selber in zwei Wochen noch gar kein britisches Bargeld in der Hand gehalten habe. Informiert euch vor eurem Aufenthalt in Großbritannien aber auf jeden Fall über günstige Kreditkartenkonditionen!

Supermärkte gibt es hier genug, sodass ihr euch die günstigsten Angebote raussuchen könnt und nicht auf das Sortiment eines Supermarktes festgelegt seid. Insgesamt sind die Lebensmittel und auch das auswärts Essen ein wenig teurer als in deutschen Großstädten, aber durch die große Auswahl seid ihr bei euren Ausgaben flexibel.

Kommentieren

Bitte beachte, dass dein Kommentar nach dem Absenden erst von unserer Redaktion gesichtet werden muss. Aus diesem Grund kann das Erscheinen deines Kommentars etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Mehr über #Wohnen

WG, Wohnheim oder Gastfamilie? So wohnen Studierende im Ausland