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Midterm Stress: Meine ersten Prüfungen

Midterm Stress: Meine ersten Prüfungen

Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht! Ich bin nun schon seit über zwei Monaten in Edinburgh. Das bedeutet, dass die Hälfte der Vorlesungszeit auch schon vorbei ist. In fünf Wochen habe ich bereits alle meine finalen Prüfungen geschrieben und genieße das winterliche Schottland, bevor ich wieder nach Deutschland reise.

Anders als an meiner Heimathochschule in Deutschland ist das Semester in Schottland in zwei Prüfungsphasen aufgeteilt. Alle vier Module, die ich belege, schließen das Semester Ende November oder Anfang Dezember mit einer finalen Prüfung ab. Das bedeutet, dass ich bis zu den Deadlines noch drei Hausarbeiten und eine Präsentation einreichen muss. Zusätzlich gibt es nach der Hälfte des Semesters in zwei Modulen sogenannte Midterm Prüfungsleistungen.

Ihre Internetverbindung ist schwach

Im Fach Marketing Communications habe ich in der letzten Oktoberwoche eine Präsentation gehalten, in der es darum ging, für ein ausgewähltes Unternehmen eine neue Kommunikationsstrategie zu entwickeln. Da unsere Internetverbindung zu Hause teilweise wirklich unzuverlässig ist, habe ich für die Präsentation einen Raum in der Uni gebucht. Über die App der Napier University lassen sich Arbeitsräume an verschiedenen Campussen ganz einfach reservieren. Die Studiengänge im Businessbereich sind übrigens am Craiglockhart Campus untergebracht. Da viele andere Studierende in meinem Kurs keine Vorkenntnisse im Marketingbereich haben, war das Niveau für mich gut machbar. Die Internetverbindung war stabil und das Feedback war gut. Also konnte ich hinter meine erste Prüfung einen Haken machen!

Unibibliothek, Gruppenarbeitsraum, Laptop, Präsentation
Veranstaltungen finden aktuell am Campus zwar nicht statt, aber zum konzentrierten Arbeiten eignen sich die Räumlichkeiten perfekt!

Arbeitsaufwand im Vergleich

Aktuell arbeite ich noch an meiner zweiten Midterm Abgabe. Dabei handelt es sich um einen Essay für das Fach Consumer Behaviour. Dabei analysiere ich einen aktuellen Konsumtrend anhand verschiedener Theorien.
In meinen ersten beiden Master-Semestern in Köln habe ich hauptsächlich Klausuren am Ende des Semesters geschrieben oder Präsentationen während der Vorlesungszeit gehalten. Die vielen Hausarbeiten sind dieses Semester wirklich etwas Neues für mich. Verglichen mit den Präsentationen stellen diese Arbeiten einen deutlich höheren Aufwand dar und ich verbringe gerade viel Zeit am Schreibtisch. Gott sei Dank ist auch das Wetter mittlerweile schlechter geworden, sodass es mich sowieso nicht großartig ins Freie zieht.
Insgesamt empfinde ich den Arbeitsaufwand an der Edinburgh Napier University höher als an der ISM in Köln. Nichtsdestotrotz sind die Inhalte der Fächer größtenteils Wiederholungen für mich und decken eher Grundkenntnisse ab, während meine bisherigen Fächer in Köln deutlich spezifischer waren. Der größere Arbeitsaufwand pro Fach lässt sich aber auch durch die Anzahl der Creditpoints begründen. In Edinburgh belege ich insgesamt vier Fächer, die jeweils zehn Creditpoints wert sind, im letzten Semester in Deutschland hatte ich zehn verschiedene Seminare.

2017 habe ich bereits ein Auslandssemester in der lettischen Hauptstadt Riga absolviert. Somit ist das britische Unisystem das dritte, das ich kennenlerne. In Lettland waren die Prüfungsformen, Zeitpunkt der Prüfungen und Vergabe von Creditpoints ähnlich wie in Deutschland. Die vier Essays, die ich dieses Semester in Edinburgh schreibe, dienen aber als gute Vorbereitung für die kommende Masterarbeit, die ich Anfang nächsten Jahres beginne.

Drückt mir die Daumen, dass ich gut mit meinen Hausarbeiten vorankomme und bleibt gesund!

Eure Mareike

 

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