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Sommer, Sonne, Strand und Kokosnüsse

Sommer, Sonne, Strand und Kokosnüsse

Große Palmen, warmer Sand unter den Füßen und traumhaftes Wetter – das zeichnet die Strände von Accra aus. Auch ich konnte mich am Wochenende dort sonnen und Vitamin D tanken.

Der Strand unter den Stränden

Accra liegt geographisch an der Atlantikküste Westafrikas. Insbesondere Stadtteile wie Osu oder Labadi befinden sich in Strandnähe. Fragst du allerdings Einheimische nach schönen Stränden, lotsen sie dich an Orte, die mindestens eine Stunde von Accra entfernt sind. Meistens schlagen sie jene Strände vor, die etwas kosten und nicht von Einheimischen besucht werden. Meine Kolleginnen haben mir erzählt, dass man an Stränden für Einheimische häufig von Männern angesprochen wird. Wenn du also ungestört am Strand verweilen willst, solltest du lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen. Abgesehen davon ist es sehr schwer, die Strände mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Meistens liegen sie abseits und grenzen an kleine Dörfer. Innerhalb der Dörfer fahren keine Trotros (kleine Vans) und die Menschen legen größere Distanzen meistens zu Fuß zurück.

Die Fahrt zum Tills Beach

Eine Mitarbeiterin des Goethe-Instituts lebt bereits seit zehn Jahren in Accra. Mit ihrem Auto sind wir an den 1,5 Stunden entfernten „Tills Beach“ gefahren. Die Straßen waren sehr holprig, aber mit einem großen Auto ist das unproblematisch. Die Herausforderung besteht darin, den Strand ohne Straßenschilder und Markierungen zu finden. Auf dem Weg gibt es auch ganz viele Obst- und Gemüsestände, Wasser und süße/salzige Snacks zu kaufen. Du kannst also ganz spontan losfahren und dich mit Lebensmitteln während der Fahrt eindecken. Die Fahrt an sich war sehr spannend für mich. Ich habe sehr viel Natur gesehen, viele Palmen mit frischen Kokosnüssen und ganz viele fröhliche Gesichter.

Der verlassene Traumstrand

Am Tills angekommen, konnte ich gar nicht fassen, dass wir die einzigen waren. Weit und breit war keine Menschenseele zu sehen. Die Wellen waren hoch, der Sand ganz warm unter den Füßen und zwischen zwei kräftigen Palmen konnte ich sogar meine Hängematte aufhängen. Die Zeit am Strand war wundervoll und von sehr viel Ruhe und Sonnenschein geprägt. Gegen Mittag kamen dann einheimische Jugendliche an den Strand. Sie waren sehr interessiert an uns und haben viele Fragen gestellt. Die haben wir dann auch höflich beantwortet, aber das Interesse wurde nicht weniger. Eine ganze Stunde waren wir umgeben von ihnen. Danach kehrte erneut Ruhe ein.

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