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Verlorenes Herz auf Maui

Verlorenes Herz auf Maui

Ich hab mir vorgenommen, euch auch ein bisschen über meine Trips auf die anderen Inseln zu erzählen. Viele wissen gar nicht, dass Hawaii aus mehreren Inseln besteht. Ich befinde mich auf der Insel Oahu, um genau zu sein in Honolulu. Da die anderen Inseln gerade die Größeren wie Maui, Kauai, Big Island, Molokai, Lanai auch viel zu bieten haben, habe ich mir vorgenommen, diese auch zu besuchen. Ihr wollt wissen, warum ich mein Herz auf Maui verloren habe? 

Insgesamt war ich jetzt schon zweimal auf Maui. Es gibt so viel zu sehen, dass ich beim ersten Mal nicht alles von meiner To-do-Liste geschafft habe. Das wohl bekannteste auf Maui ist die Road to Hana und der Vulkan Haleakala. Die Road to Hana kann man sich als eine Straße vorstellen, auf der viele kleinen Stopps sind und die am Ende in dem kleinen Städtchen Hana endet. Während dieser Tour, die ich sogar zweimal gemacht habe, kamen immer wieder neue Spots dazu, die ich vorher noch nicht kannte.

Was gab es dort genau zu sehen?

Angefangen mit der Straße an sich. Diese ist nämlich umgeben von ganz viel grün. Alle möglichen Pflanzen lassen sich dort finden und machen diese Tour zu etwas ganz Besonderem. Im Folgenden ein paar Momentaufnahmen:

Was mich auch mehr als glücklich gemacht hat, sind die kleinen Wasserfälle, die auf diesem Weg zu finden sind. Unter zwei Wasserfällen war ich schwimmen. Bei den three waterfalls hat es angefangen zu regnen, während ich im Wasser war. Das hat den Moment damals noch viel schöner gemacht. Die Wasserfälle sind nur leider immer sehr kalt, aber das ist es wert.

go where you breathe free? ?

Außerdem haben wir verschiedene Aussichtspunkte gesehen, den black sand beach (für den wir eine Reservierung brauchten), die Hana farms (die bekannt für das gute Essen dort sind), Strände, kleinere Wanderungen und kleine Food Trucks mit leckeren Essen. Den Trip habe ich übrigens mit meinen zwei Mitbewohnerinnen und unseren Nachbarn unternommen. Ihr seht – es gibt wirklich eine Menge zu sehen. Deshalb war ich auch froh, den Roadtrip nochmals wiederholt zu haben.

Auf einen Vulkan gefahren?

Hört sich verrückt an, aber in einer Höhe von 3.000 Metern über dem Meeresspiegel, habe ich den Sonnenuntergang genießen dürfen. Die Wolken haben sich zu einer richtigen Decke gebildet und die Spitze des Vulkans schaute raus. Die normalen Temperaturen auf Hawaii von bis zu 30 Grad durften wir da oben nicht erwarten. Mit meinem Sommerkleid und den Flipflops hab ich bei 9 Grad ganz schön gefroren. Das war es aber absolut wert. Die Sonne in den Wolken untergehen zu sehen, zählt sicherlich zu den schönsten Momenten in meinem Leben. Ihr könnt auch gerne meinen TikTok-Account mal auschecken, dort gebe ich euch auch ein paar Eindrücke von diesem besonderen Moment. Der Sternenhimmel von dort oben war übrigens auch unbeschreiblich.

Ein bisschen Deutschland auf Hawaii?

Maui zählt sicherlich auch zu meinen Lieblingsinseln, weil es dort ein sehr großes Angebot an deutschem Essen gibt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich richtiges Brot und Brezel vermisse! Auf jeden Fall gibt es auf Maui eine kleine Bäckerei, die zum Großteil von Deutschen geführt wird und dort werden Brezel, Brot, Croissants, Brötchen und typisch deutsche Teilchen verkauft. Dieser Ort wurde eindeutig zu einer meiner Lieblingserfahrungen. Die Bäcker*innen haben auch gemerkt, dass wir aus Deutschland waren und haben sich total gefreut, mit uns Deutsch sprechen zu können. Das war jedes Mal total süß. Die Brezel haben übrigens wirklich wie in Deutschland geschmeckt und auch unsere amerikanischen Freund:innen waren von dem deutschen Gebäck sehr überzeugt!

Einen Abend sind wir in einem deutschen Biergarten essen gegangen. Alle haben sich tierisch gefreut, endlich Schnitzel, Jägerschnitzel, Kartoffelgratin und Spätzle essen zu können! Deutsches Bier gab es für die über 21-Jährigen ebenfalls. Auch hier waren unsere amerikanischen Freund:innen positiv überrascht. Deutsches Essen ist also wirklich ein Ereignis auf Maui. Sowohl die Bäckerei, als auch der Biergarten war immer total gut besucht.

Was haben wir sonst noch so gemacht?

Lavender Farm:

Die Lavender Farms sind eigentlich Lavendel Felder, die sehr schön anzuschauen sind. Überall sind verschiedene Pflanzen und kleine Details wie dieser Buddha zum Beispiel. Der Ort war wirklich sehr idyllisch, weshalb ich es sehr genossen habe dort ein bisschen herumzuspazieren.

Iao valley state Park:

Das war ein kleiner Fail. Wir dachten, wir könnten dort wandern gehen und waren sehr motiviert. Zusätzlich zahlten wir insgesamt um die 25 $ für die „Wanderung“. Nach ungefähr 15 Minuten waren wie dann an der Spitze angekommen. Ich konnte es erst gar nicht glauben, weil im Internet auch stand, dass die Wanderung um die 30 Minuten dauern würde und auch lohnenswert sei. Die Aussicht war toll, versteht mich nicht falsch, aber ich dachte eben, es wäre ein bisschen mehr als die paar Treppenstufen. Die Aussicht hat sich nämlich nicht verändert. Auf dem Parkplatz hattest du theoretisch genau dieselbe.

Wir haben dann noch einen anderen Weg gefunden, der zu kleinen Wasserquellen geführt hat. Dort sind wie uns dann kurz abkühlen gegangen und weiter ging’s zur nächsten Aktivität. Nochmals würde ich wahrscheinlich kein Geld dafür ausgeben. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung!

Lahaina:

Lanahai ist ein kleines Hafenstädtchen mit süßen Cafés und Restaurants. Dort habe ich sowohl beim ersten Mal, wie auch beim zweiten Mal gehalten. Einfach eine harmonische Stimmung hat diese Stadt. Das erste Mal waren wir dort im Museum und es war total interessant, weil es darum ging, wie Lanahai entstanden ist. Beim zweiten Mal gab es sogar für drei aus der Gruppe ein Tattoo.

Maui fühlt sich für mich einfach schon richtig heimisch an. Ich würde am liebsten noch mal hinfliegen, aber so langsam geht mir die Zeit aus. Gerade weil ich ein paar Inseln noch gar nicht besucht habe. Trotzdem gehört mein Herz Maui. Bald werd ich euch von meinem Ausflug nach Kauai erzählen! Bis dahin, Aloha!🌺

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