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Campus, Corona & Co – Mein bisheriger Unialltag

Campus, Corona & Co – Mein bisheriger Unialltag


Nach nun etwa drei Wochen in Stellenbosch möchte ich meine ersten Eindrücke mit euch teilen. Langsam pendeln sich die Dinge ein und es kommt so etwas Routine in den Alltag. So manches ist hier am Campus definitiv anders als in Deutschland.

Nachdem ich mir in der ersten Woche noch alle Kurse anschauen konnte, musste ich mich mittlerweile entscheiden, welche ich letztendlich belegen möchte. Ich habe mich für Econometrics, Data Science und Advanced Development Economics entschieden. Damit möchte ich vor allem meine quantitativen Skills stärken, was etwas auf Kosten der konkreten Themen mit Südafrikabezug geht. Allerdings fiel mir schnell auf, dass die hiesigen Kurse sich sehr gut in das Curriculum aus Deutschland einfügen und in Qualität und Anspruch gleichwertig sind. Zudem beginnt ab Anfang März noch ein soziales Projekt, das ebenfalls über die Uni Stellensbosch läuft. Dazu werde ich in einem zukünftigen Blogpost dann mehr berichten.

Erik unter grünen Bäumen am Campus
Ich am Campus

Da Deutschland im internationalen Vergleich eher seinem eigenem akademischen Kalender folgt, geht es vielen wahrscheinlich wie mir: Arbeit mit ins Ausland nehmen! Dadurch liegt für mich gerade am Anfang der Fokus deutlich mehr auf Uni als für viele andere Studierende, denen diese Doppelbelastung erspart bleibt. Ich habe bereits eine Online-Klausur aus Deutschland absolviert und bin noch mit zwei weiteren Abgaben beschäftigt. Somit kenne ich den Campus und die Bibliotheken jetzt schon sehr gut und habe auch schon meine Lieblingsorte gefunden!

Somit muss ich gerade am Anfang etwas abwägen zwischen Aufgaben nachkommen und neue Leute kennenlernen/neue Orte erkunden. Das ist für mich aber völlig in Ordnung und ich habe eine gute Balance gefunden. Durch die Präsenzveranstaltungen, ein breites Unisportangebot und mein Wohnheim wurde es mir recht einfach gemacht, neue Leute kennenzulernen.

„Can I see your Health Check, please?”

Natürlich hat die Corona-Pandemie auch Einfluss auf meinen Unialltag. Ich habe das Glück, dass sämtliche Veranstaltungen in Präsenz stattfinden. Vor allem bei Kursen auf Masterniveau ist dies der Fall, Bachelorkurse sind vermehrt auch weiterhin hybrid. An der Uni herrscht während der Vorlesungen und in der Bibliothek Maskenpflicht. Außerdem müssen wir täglich einen „Health Check“ (Selbsteinschätzung zu Covid-Symptomen) machen. Zudem wird an den Eingängen des zentralen Student Centre (wo mittags auch gegessen wird) darauf geachtet, dass jeder das dort vorhandene Desinfektionsmittel verwendet.

Außergewöhnliche Student Societies

Eine Besonderheit bisher sind auf jeden Fall die Vielzahl und Vielfalt an studentischen Organisationen vor Ort. Das Sportangebot ist mit Angbeoten wie Squash, Cricket oder auch Surfen ist riesig, beliebt ist hier vor allem aber Rugby. Ich habe mich für eine Outdoor/ Wandersociety angemeldet und war bisher einmal beim Badminton. Neben Sport gibt es aber auch kulturelle, religiöse und politische Societies. Da die Umgebung von Stellenbosch als eine der größten Weinanbaugebiete Südafrikas gilt, gibt es auch eine „Wine Culture Society“. Weitere interessante Societies: „Beer Appreciation Society“ sowie die „Anime Society„. Ich bin gespannt was ich euch davon dann demnächst weiter berichten darf!

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