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So studiert es sich an der University of Limerick – ein Rundgang

So studiert es sich an der University of Limerick – ein Rundgang

Mein Semester ist praktisch schon halb vorbei (die Zeit vergeht wie im Flug), so langsam bekomme ich aber ein Gefühl, wie der irische Hase läuft. Deswegen präsentiere ich euch heute stolz: die unschlagbare University of Limerick!

Noch Campus oder schon eine eigene Stadt?

Wer will und wer genug Kleingeld hat, der müsste während des Studiums den Campus nicht einmal verlassen. Auf 133 Hektar gibt es ausreichend Wohnraum, einen Supermarkt, einen Arzt, 17 Restaurants bzw. Cafés inklusive Starbucks und Subway, drei Pubs, Bankautomaten, einen eigenen kleinen Markt jeden Dienstag, einen für alle Religionen offenen Gebetsraum samt Kaplan, Sporthallen und -plätze mit Fitnessstudio, schwebender Laufbahn und 50-Meter-Schwimmbad, eine Konzerthalle, einen Buchladen, eine Wäscherei, ein Seelsorgezentrum, eine Campus-Security und eine Bushaltestelle. Und natürlich, fast vergessen, jede Menge Vorlesungssäle, Computerräume, Labore und eine wirklich sehr lernfreundliche Bibliothek.

Die Uni beschreibt ihren Campus als eine „Symphonie der Vogelgesänge“ im Frühling und ein „Fest der Farben“ im Herbst, eine zweifellos sehr charmante und nur dezent schmeichelhafte Beschreibung. Ohne Frage ist er aber ein schöner und friedlicher Ort, um seine Studien dort zu betreiben. Der Shannon River fließt übrigens direkt über das Unigelände.

Sporteln, bis der Arzt kommt

Wer, wie ich, gerne Sport betreibt, wird von dem Angebot an schweißtreibenden Aktivitäten hier absolut delighted sein. Surfen, Segeln, American Football, Boxen, Capoeria, Krav Maga, Reiten, Bogenschießen, Rugby, Fallschirmspringen, Fußball, Motorsport, Leichtathletik … sind nur einige Beispiele. Und das Beste ist: Das kostet alles fast nichts! Man muss einfach in den entsprechenden Club eintreten, den einmaligen Mitgliedsbeitrag (meistens 5€) bezahlen und ab geht die Post.

Und für die Freizeitgestalter unter uns, die lieber mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben, wurde natürlich auch gesorgt. Fotografie, Tee, Tier- und Umweltschutz, Comedy, Theater, Games (sogar Mario Kart und Monopoly), Musik, Literatur, Geschichte, Freiwilligendienst – diesen und noch viel mehr Themen widmen sich die Societies. Einfach mitmachen, es ist die perfekte Gelegenheit um Gleichgesinnte zu treffen.

Uni-System & Vorlesungen sind auf Erasmus-Studenten ausgelegt

Natürlich sitze ich auch hier ab und an in Vorlesungen, die unglaublich langweilig sind. Allerdings gefällt mir das System hier allgemein sehr. Viele Module sind eine Mischung aus puren Vorlesungen und etwas interaktiveren Tutorien, und die meisten meiner Professoren geben am Anfang immer eine kleine Zusammenfassung von der letzten Sitzung. Was mich auch sehr überrascht hat, ist, dass man sich als Erasmus-Student hier so angenommen fühlt. Die Leute wissen, dass du da bist, und stellen sich darauf ein. Man hat das Gefühl, dass man richtig mit drin ist im ganzen System. Da habe ich schon ganz andere Sachen erlebt. Außerdem hatten wir zu Beginn zwei Wochen Zeit, um einige Vorlesungen probezuhören.

Viele Bekannte fragen mich auch, ob ich Schwierigkeiten dabei habe, den Akzent hier zu verstehen. Glücklicherweise hat sich das als überhaupt kein Problem erwiesen – man hört sich wirklich schnell rein und meine Dozenten sprechen alle ein gut verständliches Englisch.

Ein Rundgang über den Campus: das Video der University of Limerick findest du hier.

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