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Das große Kennenlernen: Orientierungswochen im Ausland

Das große Kennenlernen: Orientierungswochen im Ausland

Du bist in deinem Gastland angekommen, hast ein Zimmer gefunden und den Koffer ausgepackt. Und nun? Dass du jetzt ein wenig orientierungslos bist, ist ganz normal. Deswegen gibt es für Studierende im Ausland Informationsveranstaltungen, noch bevor die eigentlichen Vorlesungen losgehen. Sie helfen dir nicht nur bei der Orientierung, sondern geben dir auch die Möglichkeit, sehr viele internationale Menschen kennenzulernen, die in der gleichen Situation sind wie du. Wir haben einige unserer Correspondents, die mit Erasmus+ unterwegs sind, gefragt, wie ihre Orientierungswoche eigentlich aussah.

Zur Orientierung: Welcome Day oder Info-Wochen

Zu Beginn des Semesters gibt es oft Veranstaltungen, die dir praktische Infos zum Studium vor Ort geben. Das kann ein einziger Welcome Day sein oder sich über mehrere Wochen verteilen. Dir wird im Prinzip alles erklärt: Wie du deine Fächer wählst, dich zu Kursen und Prüfungen anmeldest und wie das noch mal mit dem Learning Agreement funktioniert. Auch zu Sprach- und Sportkursen bekommst du da die wichtigsten Infos.

Und ganz wichtig: In der Regel stellen sich die Erasmus+ Koordinatoren vor. An die kannst du dich während deines Aufenthalts mit all deinen Fragen wenden, Correspondent Emilian kann das für Portugal nur empfehlen. Ergänzend gibt es auch Führungen über den Campus oder durch die Unigebäude. Studierende zeigen dir die Orte, die du kennen musst: Mensa, Copy-Shop, Bibliothek, usw. Häufig werden Ausflüge in die Umgebung angeboten, damit du das Land schon mal ein bisschen kennenlernst, wie es Clare gemacht hat. Hier, hier oder hier.

Nice to have: hilfreiche Tipps und praktische Geschenke

Während der Orientierungswoche bekommst du auch wichtige Infos zu Land und Leuten, einen Sprach-Crashkurs oder interkulturelles Training. Und du erfährst, was sonst noch wichtig ist. Jana hat in Tallinn zur Begrüßung einen orangenen Willkommensbeutel bekommen. Darin fand sie neben Stadt- und Campusplänen auch einen „Survival-Guide“ und einen Reflektor. Der muss in Estland von Fußgängern immer getragen werden, damit sie auch im dunklen Winter für Autofahrer gut zu sehen sind. Wer ohne ihn erwischt wird, muss eine Geldstrafe zahlen. Warum bei ihr auch noch die Polizei aufgetaucht ist, erfahrt ihr hier.

Welcome Package mit Kalendern und Karten

Janas „Welcome Package“ von der Tallinn University

Für Laura, Correspondent in Alicante, waren vor allem die Informationen zur polizeilichen Anmeldung hilfreich. Auch Tobias hat während der Orientierungswoche an seiner Gast-Uni in Istanbul wichtige Informationen zur Aufenthaltsgenehmigung bekommen. So konnte er noch fehlende Dokumente rechtzeitig organisieren.

Der schöne Teil: Partys, Filmabende und Kneipentouren

Damit ihr euch auch untereinander kennenlernt, werden viele Veranstaltungen organisiert: Welcome Partys, Kneipentouren, Stadtführungen oder auch Filmabende. An der ELTE-Universität in Budapest konnte Clare zum Beispiel an einem Speed-Dating teilnehmen. Sie war erst skeptisch, die Veranstaltung hat sie dann aber doch überzeugt. Sie hatte jeweils eine Minute Zeit, um sich mit anderen internationalen Studierenden zum Beispiel über den Soundtrack ihres Lebens zu unterhalten. Emilian ist in Lissabon während eines Pub Crawls mit anderen Studierenden Stationen abgelaufen, um Aufgaben zu lösen, und in Alicante hat Laura Karaoke gesungen. Für die erste Erasmus-Woche hat sie euch hier ein paar Tipps aufgeschrieben.

Warum es sich lohnt: Das große Kennenlernen

Erst einmal: Alle anderen sind mindestens genauso orientierungslos wie du. Du merkst, dass du mit deinen Fragen nicht alleine bist. Den anderen Studierenden geht es ganz ähnlich. Meist lassen sich hier schon Freundschaften schließen, die nicht nur das ganze Semester lang halten, sondern auch noch darüber hinaus. Das hat auch Jana erlebt: „Das beste an der Woche war das Kennenlernen der vielen anderen internationalen Studierenden! Vom ersten Tag an waren wir eine große multikulturelle Familie.“ Es lohnt sich also, für die Orientierungswoche schon ein paar Tage vor Beginn der Vorlesungen anzureisen.

Noch mehr Beiträge unserer Correspondents zum Thema Orientierungswoche findest du unterhalb des Textes.

Kommentare
  1. Nabi

    18. November 2016

    Danke shoen

    Wir mochten fur master studieren

    1. Homebase

      21. November 2016

      Hallo Nabi!

      Auf studieren-weltweit.de gibt es Infos zum Studium im Ausland. Wenn Du Infos zum Studium in Deutschland suchst, schau doch mal auf http://www.study-in.de.

      Viele Grüße!

      Deine Homebase

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