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Der Campus – eine Stadt für sich

Der Campus – eine Stadt für sich


Anders als in Deutschland, bietet der Campus meiner Gasthochschule, der Taylor’s University, einiges mehr an Freizeitangeboten – aber auch an Geschäften und allem, was man in einer Stadt eben so braucht.

Als ich an meinem ersten Tag auf dem Campus ankam, staunte ich nicht schlecht. Nicht nur, dass ein Studentenwohnheim mit mehreren Hundert Bewohnern auf dem Campus Platz hat, nein, es gibt auch noch viele weitere Dinge zu entdecken. Zuhause auf meinem kleinen Dieburger Mediencampus gibt es nur eine Mensa und ein Café. Hier gibt es viele Cafés (unter anderem Starbucks) und Restaurants, darunter auch noch sehr schicke Restaurants, die von Hospitality-Management-Studierenden betrieben werden. Gerade im Starbucks war ich zu Beginn sehr oft, da ich mich hier direkt wie Zuhause fühlte. Das Angebot dort ist fast das gleiche wie in Deutschland, mit dem einzigen Zusatz, dass sie auch warme Gerichte zu Mittag anbieten. Die Preise sind hier auch ein Stück niedriger als in Deutschland. Wie ich hörte, gab es früher noch einige Restaurants mehr, jedoch sind aufgrund der Flutkatastrophe im vergangenen Dezember und wegen der zweijährigen pandemiebedingten Online-Lehre viele Restaurants geschlossen worden.

Neuer Haarschnitt gefällig?

Ja ihr lest richtig. Neben einem Schreibwarengeschäft, Restaurants, Cafés und Supermärkten gibt es hier außerdem eine Bank, mehrere Geldautomaten und einen Friseur. Viele Dinge, die internationale Studenten zu Beginn und während ihres Studiums brauchen, sind unter anderem ein malaysisches Konto, Bargeld und eine SIM Karte. All dies kann man sich hier ganz bequem auf dem Campus organisieren.

Und wenn man doch mal etwas anderes braucht?

Kein Problem. Das nächste Einkaufszentrum ist nur eine 15-minütige Busfahrt entfernt. Und das Beste? Die Universität hat ihren eigenen Bus. Dieser fährt am Campus los, am anderen Studentenwohnheim vorbei, zur Sunway Pyramid Mall. Die Mall hat hier Kultstatus und viele Studierende besuchen sie mehrmals die Woche. Eine Busfahrt kostet in Euro umgerechnet nur etwa 30 Cent.

Viel kreativer und sportlicher Freiraum

Zudem gibt es viele weitere weitere Angebote auf dem Campus, die ich so von Zuhause nicht kenne. Unter anderem gibt es ein TV-Studio, eine große Halle mit Bühne, ein Modestudio und Räume, in denen man kreativ werden und sogar die Wände bemalen kann. Sport kommt aber auch nicht zu kurz: Neben dem Fitnessstudio (mit Pool auf der Außenterasse 😍), kann man auf dem Campus Tischtennis, Billiard, Basketball oder Tischkicker spielen.

Außerdem gibt es sehr viele Möglichkeiten, auf dem Campus allein oder mit einer Gruppe zu arbeiten. Dafür werden in mehreren Arbeitsräumen und in der Bibliothek moderne Computer und Software (beispielsweise die Adobe Creative Cloud) bereitgestellt.

Der Pool des Fitnessstudios
Das ist der Pool des Fitnessstudios. Hier gehe ich regelmäßig schwimmen.

Was mich hier an deutsche Ämter erinnert?

Es gibt für jedes Anliegen einen Schalter oder ein Büro. Ob es das Fitnessstudio ist, das Welfare Team, das International Office oder das allgemeine Campus Central Team. Ähnlich wie in Deutschland auf dem Amt muss ich eine Nummer ziehen und werde aufgerufen, sobald ich an der Reihe bin, um mein Anliegen zu klären.

Warten beim International Office
Hier sitze ich mit meiner Nummer und warte, dass ich aufgerufen werde.

Habt ihr etwas von den Dingen, die mir hier so besonders aufgefallen sind, auf eurem Campus in Deutschland oder im Ausland gesehen? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Hast du noch Fragen?

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