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Einmal New York City umsonst, bitte!

Einmal New York City umsonst, bitte!

New York ist eine teure Angelegenheit, vor allem als StudentIn. Wie ich meine Freizeit während meines Auslandsaufenthaltes gestaltet und dabei Geld gespart habe, erfährst du in meinem Blogpost.

1. Netflix and Chill mit Blick auf die Skyline

Im Sommer werden die Leinwände ausgerollt. Verschiedene Parks (Brooklyn Bridge Park, Bryant Park…) und kleine Inseln (Rikers Island, Roosevelt Island …) verwandeln sich in wunderschöne Kinos. Das Line-up wird wenige Wochen vorher verkündet und umfasst verschiedene Genres – so ist garantiert für jedeN was dabei. An diesen Abenden wird es etwas voller in den Parks (das macht es meiner Meinung nach richtig schön gemütlich), also solltest du eine Stunde vor Filmbeginn, also Sonnenuntergang, schon da sein. Pack dir eine Decke und Snacks ein, dann kann es auch schon losgehen mit dem Filmabend unterm Sternenhimmel.

Leinwand im Park, Menschen auf einer Wiese, Popcorn

2. Wenn echte New YorkerInnen erzählen: Free Walking Tour

Täglich werden mehrere Free Walking Touren in verschiedenen New Yorker Stadtteilen und Nachbarschaften angeboten. In einer kleinen Gruppe erkundest du zu Fuß die Stadt und erhältst interessante Informationen über die Geschichte des Stadtteils/der Nachbarschaft, witzige Anekdoten und natürlich ein bisschen Hollywood von echten New YorkerInnen. Einige Tage vorher solltest du dich online anmelden, denn die Führungen sind oft schnell ausgebucht. Das ganze ist umsonst, jedoch darfst du dem Tourguide etwas Trinkgeld ($5-10) geben.

blauer Himmel, Wand in Brooklyn mit StreetArt.
Free Walking Tour: Street Art in Bushwick, Brooklyn

3.  Mit Sport unter die Leute kommen: Yoga und Laufgruppen

In New York gibt es verschiedene Möglichkeiten, Yoga zu praktizieren. Beispielsweise bietet der Bryant Park jeden Dienstag- und Donnerstagabend im Sommer kostenlos Yoga im Park an.  Auch im Brooklyn Bridge Park oder auf Rikers Island kannst du im Sommer unter freiem Himmel Yoga machen. Auch empfehlenswert ist das Laufen in Gruppen in New York. Durch das gemeinsame Laufen triffst du auf Locals und da die Gruppen meistens durch die Nachbarschaften laufen (harlemrun, bronxnomads …), könnt ihr die sportliche Aktivität mit Sightseeing verbinden und etwas mehr über das echte Leben in der Stadt erfahren und sehen. Manchmal werden Events und spezielle Trainingseinheiten organisiert, für die dann eine Gebühr verlangt wird, aber das gemeinsame Laufen ist kostenlos und unverbindlich.

4. Theater mal anders: Free Shakespeare in the Park.

Großartige Aufführungen für Alle zugänglich machen – das ist die Idee hinter dem Projekt Free Shakespeare in the Park. Im Delacorte Theater mitten im Central Park kannst du dir wunderschöne Aufführungen anschauen. Jedes Jahr werden andere Werke Shakespeares aufgeführt. Neben Shakespeare im Central Park gibt es noch viele andere Parks, die im Sommer kostenlos zum Open-Air-Theater einladen. Da Free Shakespeare im Central Park besonders begehrt und die Sitzplätze im Delacorte Theater begrenzt sind, brauchst du hier eine Eintrittskarte. Diese bekommst du am Tag der Aufführung kostenlos. Es lohnt sich definitv für die Tickets anzustehen und ein Teil dieser Aufführung zu werden.

5. Meisterwerke aus der ganzen Welt in New YorkMuseen.

Einige Museen in New York bieten kostenlosen Eintritt. Für Museen wie das Guggenheim, das MoMa oder das MET wird ca. $18-25 Eintritt verlangt. Wenn du so also so viele Museen wie möglich besuchen möchtest, könnte das eine teure Angelegenheit werden. Zum Glück bieten viele Museen aber einmal die Woche oder einmal im Monat einen freien Eintritt oder sogenannte pay what you wish Tage an. Hier musst du dich zwar an feste Tage und/oder Uhrzeiten halten aber du sparst sehr viel Geld.

Museen, Guggenheim, Menschen,
Ins Guggenheim Museum kannst du jeden Samstagabend kostenlos bzw. mit pay what you wish rein

6. Hinter den Kulissen: Late-Night-Shows.

Jimmy Fallon, Seth Meyers oder Trevor Noah – das ist nur eine Auswahl der bekanntesten Late Night-Show-Moderatoren in New York. Wenn du gerne eimal hinter die Kulissen der bekannten amerikanischen Shows schauen möchtest, kannst du das kostenlos tun. Auf der Website der jeweiligen Show musst du dich einige Wochen vorher für einen Tag anmelden und mit etwas Glück erhältst du dann dein Ticket.

7. Anstatt Straßenbahn und Taxi: Staten Island Ferry.

Eine frische Brise und einen tollen Ausblick auf die Skyline von New York…dafür musst du dich Wochen vorher für eine Bootstour anmelden oder für ca. $ 2000 (Preis aufsteigend) eine Yacht mieten. ODER du nimmst einfach die kostenlose Staten Island Ferry! Diese Fähre wird täglich von vielen BewohnerInnen von Staten Island als einziges Verkehrsmittel genutzt, um nach Manhattan zu gelangen. Wenn du nicht auf Staten Island wohnst, kannst du die Fahrt nutzen, um die Freiheitsstatue zu betrachten. Die Fähre fährt alle 30 min am Battery Park ab. Neben der schönen Fahrt und dem tollen Ausblick lohnt sich definitiv auch ein Aufenthalt auf Staten Island.

Himmel, Wasser, Freiheitsstatue
Mit der Staten Island Ferry die Freiheitsstatue betrachten

8. Top of the Rooftop-Bars:

Rockefeller, Empire State Building oder One World Observatory – das sind die drei Aussichtsplattformen, die dir in jedem Reiseführer empfohlen werden. Jedoch gibt es viele andere Möglichkeiten, nachmittags, bei Sonnenuntergang oder in der Nacht über die Dächer der Stadt zu schauen. Viele Rooftop-Bars bieten außerdem kostenlosen Eintritt. Bei guter Musik, leckeren Drinks und cooler Atmosphäre kannst du den Blick auf die Stadt wirken lassen. Du kannst beispielsweise die Rooftopbar vom Williamsburg Hotel besuchen oder das Hotel 50 Bowery in Chinatown.

9. Die Melodien der Stadt: Live-Musik überall

Für gute Live-Musik musst du nicht viel tun, außer genau hinzuhören. Die Straßen in New York sind ein reines Festival. Überall wird Musik gespielt und oft stecken wirklich tolle Künstlerinnen und Künstler hinter der Stimme bzw. dem Instrument. Einige KünstlerInnen spielen auch im Auftrag der NYC Subway unter dem Titel: Under New York.

10. Nicht zu unterschätzen: Parks in New York

Ob Open-Air-Kino, Live Musik, Food Festivals, ein Blick auf die Skyline, Yoga oder einfach nur ein schöner Spaziergang abseits der Hochhäuser – die Parks in New York bieten unglaublich viel. Es lohnt sich, mehr Parks außer dem Central Park zu besuchen und dafür auch mehr Zeit einzuplanen. Nimm dir dein Mittagessen mit und lass dich mit jedem Besuch in den Parks aufs Neue überraschen. Mein absoluter Liebling: der Washington Square Park. Da er umringt von Gebäuden der New York University ist, treffen sich hier viele Studierende der NYU. Eigentlich ist es ein öffentlicher Park aber durch die Lage ist der Washington Square Park schon fast wie ein Campus. Von morgens bis abends herrscht dort eine tolle Stimmung und viele (Musik-)Studierende er NYU bereichern die Menschen dort mit toller Musik.

Entsprechend der Saison bietet New York unzählige kostenlose Events an. Meine Top 10 (Sommer Edition) ist nur eine kleine Auswahl von Aktivitäten, die ich während meiner Zeit im Ausland gerne und häufig unternommen habe – und das mit gutem Gewissen und viel Spaß! Unabhängig von New York lohnt es sich definitiv vor einem Museums- oder Kinobesuch mal zu recherchieren, welche (günstigen) Möglichkeiten die Stadt noch so bietet.

Viel Spaß auf deiner Reise und beim Geld sparen 😉

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