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Erasmus in Granada – Verlieben auf eigene Gefahr!

Erasmus in Granada – Verlieben auf eigene Gefahr!

Nach einem Jahr heißt es nun Abschied nehmen von Granada. Auf Wiedersehen sagen zu dieser wundervollen Stadt, die ich im letzten Jahr kennen und lieben gelernt habe. Granada hat mich nicht nur begeistert, weil ich dort zufällig ein Jahr meines Lebens verbringen durfte, sondern auch, weil ihr Mix aus Kultur, Lebensfreude und Geschichte sie zu einer ganz einzigartigen Stadt in Spanien macht.

Alhambra, Granada vor schneebedeckten Bergen
Die Alhambra im maurischen Stil ist die Stadtburg Granadas.

Die Stadt: günstig und schön

Granada gehört zu den wenigen Städten, in denen Tapas – kleine Snacks – noch kostenlos zu den Getränken serviert werden. Statt alleine zu Hause zu essen, gehen viele Leute daher abends aus, denn mit zwei bis drei Getränken – die alle um die 2€ kosten – plus Tapas hat man schnell eine ganze Mahlzeit zusammen. Niemanden wird es daher wundern, dass ein großer Teil des Lebens in den Bars stattfindet. Auch ist Granada ein MUSS für alle Architekturliebhaber, denn in der Stadt treffen morgen- und abendländische Geschichte aufeinander. Bis Ende des 15. Jahrhunderts stand Granada unter maurischer Herrschaft. Die Spuren dieser Epoche kann man in vielen Teilen der Stadt noch sehen wie zum Beispiel im antiken Viertel Albacín oder der Burg Alhambra, die über der Stadt thront.

Das Studentenleben: viel zu bieten und international

Granada hat den Vorteil, klein zu sein und trotzdem viel zu bieten. Man kann eigentlich alles bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Da Granada nicht nur sehr beliebt ist unter Studenten, sondern auch jährlich die höchste Zahl an Erasmusstudenten empfängt – jährlich kommen über 2000 Studenten nach Granada! ist die Partyszene sehr auf studentische Bedürfnisse ausgerichtet. Ausgehen unter 10€ die Nacht – kein Problem! Was die Erreichbarkeit der Uni angeht, hängt davon ab, an welcher Fakultät man studiert. Diese sind nämlich über die ganze Stadt verteilt. Ich, angehende Politikwissenschaftlerin, wohnte in der Innenstadt und hatte einen „Schulweg“ von fünf Minuten. Meine Mitbewohnerin als BWL-Studentin hingegen musste jeden Morgen mit dem Bus 30 Minuten in den Stadtteil Cartuja fahren.

Die Lage: zwischen Meer und Bergen

Wer gerne in seinem Erasmusjahr ein wenig von Spanien und der Welt sehen möchte, ist in Granada genau richtig! In der Nähe von Granada befinden sich zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten! 45 Minuten Busfahrt entfernt befindet sich zum Beispiel die Sierra Nevada, wo man im Sommer wandern und im Winter Skifahren! kann. Auch den Strand kann man von Granada aus innerhalb von ein bis zwei Stunden einfach erreichen. Auch zu anderen Reisezielen in Südspanien wie Málaga, Sevilla, Córdoba und Ronda ist es von Granada aus nicht weit. Ein wenig weiter weg, doch näher als man denkt befindet sich übrigens Marokko, ebenfalls dank guter Anbindung und zahlreichen Reiseangeboten gut zu erreichen. Wer nicht allein Reisen möchte (was dank guter Busanbindung kein Problem ist), findet in Granada außerdem zahllose Reiseorganisationen die Tagesausflüge und mehrere Reise anbieten.

 

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