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Fall break an der East Coast

Fall break an der East Coast

Während der Herbstferien, ging es für mich zum ersten Mal an die Ostküste der USA.

Verliebt in New York

Mit meinem Freund, der aus Deutschland zu Besuch gekommen war, traf ich mich am 11. Oktober in New York.

Am ersten Tag nahmen wir uns Manhattan vor. Wir besichtigten das One World Trade Center, Ground Zero, Wall Street, Times Square, China Town und Little Italy. Abends genossen wir vom Rockefeller Center aus den Blick auf die Stadt, die wahrhaftig nie schläft.

Obwohl ich New York schon aus so vielen Filmen und Serien zu kennen glaubte, war ich unfassbar beeindruckt – vor allem von der Vielfalt an unterschiedlichen Vierteln und Menschen.

Am nächsten Tag schlenderten wir über die High Line vom Chelsea Market zum Central Park. Die Grüne Lunge New Yorks wurde schnell zu meinem Lieblingsplatz in der Stadt.

Mit dem Fahrrad fuhren wir am letzten Tag nach Brooklyn, wo ich mich endgültig in die alten Backsteingebäude und die zahlreichen Feuertreppen verliebte.

Fly, Philly, Fly

Mit dem Mietwagen ging es am nächsten Morgen weiter nach Philadelphia, die größte Stadt im Bundesstaat Pennsylvania.

Bekannt wurde sie vor allem durch ihre bedeutende Rolle im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Wir besichtigte die Liberty Bell und die Independence Hall, in der die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung unterzeichnet wurden.

Danach spazierten wir von Philadelphia’s Magic Gardens, einem Street Art Viertel voller Mosaik-Kunstwerke, am Eagles Football-Stadion vorbei bis zum Navy Yard, wo lokale Künstler eine Sea Monster Installation erschaffen haben.

House of Cards Feeling in Washington

In Washington, D.C.., der Hauptstadt der USA angekommen, überkam mich sofort ein gewisses House of Cards Feeling.

Während auf der einen Seite des umzäunten und Secret Service gesichtern Weißen Hauses Menschen friedlich gegen die aktuelle Politik demonstrierten, setzte der Präsident der Vereinigten Staaten vermutlich gerade einen weiteren Tweet ab …

Den restlichen Tag verbrachten wir damit die National Mall, mit Denkmälern zur Erinnerung an Kriege und zur Ehrung verdienter Amerikaner, von Abraham Lincoln bis zu Martin Luther King Jr., zu erkunden.

Am zweiten Tag standen das Kapitol, der Arlington Nationalfriedhof – weiße Grabsteine so weit das Auge reicht – das Pentagon und der FBI-Hauptsitz auf dem Programm.

Die Berge rufen

Nach den drei Städten wurde es Zeit für ein bisschen Natur und so fuhren wir früh morgens in den Shenandoa-Nationalpark nach Virginia.

Unser Ziel war die Besteigung des Old Rag Mountain. Nach ein paar Stunden wandern und klettern, wurden wir auf dem Gipfel mit einer atemberaubende Aussicht belohnt.

Obwohl ich Team Meer bin, hat mir diese Tour mal wieder gezeigt, wie wunderschön und beeindruckend die Berge sind. Es gibt wohl keinen Ort, an dem man sich gleichzeitig so klein und doch als König(in) der Welt fühlen kann.

Zwei Tage Adrenalin pur

Als kleines Kontrastprogramm besuchten wir am vorletzten Tag eine typisch amerikanische Shooting Range. Das Schießen war eine krasse Erfahrung, auch wenn ich mir erst mal vor Angst fast in die Hose gemacht hätte.

Mein Fazit: Ich hatte schon immer großen Respekt vor Schusswaffen und dieser hat sich definitiv verzehnfacht.

Da wir noch nicht genug Adrenalin bekommen hatten, verbrachten wir unseren letzten Reisetag im Six Flags Freizeitpark in New Jersey. Auf der Kingda Ka, der höchsten Achterbahn der Welt, wurden wir wieder zu kleinen Kindern und genossen den Tag in vollen Zügen.

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