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Ziemlich beste-Freunde-finden leicht gemacht

Ziemlich beste-Freunde-finden leicht gemacht

Einsamkeit mag vielleicht ein Thema sein, über das man sich vor seinem Auslandsaufenthalt Gedanken macht, was aber vor Ort sofort in Vergessenheit gerät. Hier zumindest, denn die Südfranzosen zeigen sich mir gegenüber unglaublich offen und freundlich.

Falls Ihr sagt, das reicht noch nicht, hier ein paar wirklich gute Tipps zum Kontakte knüpfen:

1. Sportkurse in der Uni besuchen

Geteiltes Leid ist halbes Leid, und das gilt auch für Sport. Und dabei ist Sport an der Sciences Po eigentlich ziemlich weit von Leid entfernt, und verspricht daher eine Menge Spaß und neue Freunde. Ob Schwimmen, Rugby (was wäre Südfrankreich denn nur ohne Rugby?) oder PomPom (Cheerleading), dem sportlichen Ehrgeiz sind hier keine Grenzen gesetzt.

PomPom
PomPom

2. Offen und neugierig sein!

Leute einfach mal anquatschen, sei das auf Partys, in Vorlesungen oder abends an der Garonne. Oft entstehen daraus die witzigsten Gespräche und die besten Kontakte.

3. In eine WG ziehen

Mitbewohner werden Freunde, ob man das will oder nicht. Wenn man dann auch noch das Glück hat, französische Mitbewohner mit eigenen Freundeskreisen zu haben, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.

4. Seminare anstatt nur großer Vorlesungen besuchen

In Vorlesungen geht man als Erasmusstudent oft unter und bleibt dann doch eher in der Erasmusgruppe. In kleineren Seminaren mit nur zehn oder 20 Leuten hat man die besten Voraussetzungen, um französische Kontakte zu knüpfen und einmal über seinen Schatten zu springen.

5. Erasmus-Veranstaltungen besuchen!

Partys, Ausflüge, Vorträge, Treffe – hier lernt man zwar weniger Franzosen kennen, dafür aber Menschen aus allen anderen Ländern dieser Welt. Die Unterkünfte für die nächste Weltreise sind somit gesichert.

Erasmus
Erasmus

6. Hochschulgruppen

An der Sciences Po gibt es, wie an den meisten anderen Universitäten wahrscheinlich auch, eine Unzahl an Hochschulgruppen. Die Auswahl geht von der ökologischen über die politische bis hin zur künstlerischen Richtung. Meistens gibt es einen Einführungstag, an dem sich alle Gruppen vorstellen. Einfach mal vorbei schauen und inspirieren lassen, hier kann man wirklich interessante Leute mit ähnlichen Interesse finden.

7. Nebenjob

Wer in einem Café oder einer Bar nebenher arbeitet, lernt unweigerlich eine Menge Leute kennen. Und mit der Sprache klappt es dann auch ganz schnell, versprochen!

8. Facebook

In Deutschland schon etwas in Vergessenheit geraten, in Frankreich dafür umso beliebter: Facebook. Hier gibt es unzählige Gruppen, von Debattier- über Uni- bis hin zu Wandergruppen. Da ist wirklich für jeden was dabei.

Also: nicht verzagen, sondern dranbleiben!

À bientôt!

Clara

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