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Luftverschmutzung – wer ist die Nummer 1?

Indonesien rodet nach wie vor sehr viel Wald und Grünflächengebiete. Der dabei entstehende Rauch zieht dann über das Meer nach Singapur. Viele Singapurer spüren es sofort, wenn es mal wieder den sogenannten „Haze“ in der Luft gibt. Haze heißt soviel wie Smog oder Dunst und bezeichnet den Grad der Luftverschmutzung. Doch wie schneidet da Singpur im Vergleich zu den anderen Ländern ab, die ich schon bereist habe?

Wie ich von diesem Thema erfahren habe

Aus den sozialen Medien und auch im Büro waren oft Beschwerden über den Haze zu hören. Ich selbst war da schon ein wenig durch mein Auslandssemester in China abgehärtet und konnte selbst keinen Haze wahrnehmen.

Regierungskommunikation

Die Regierung hält die Bewohner von Singapur immer auf dem Laufenden und klärt offen alles auf. Derzeit sind einige Brände in Indonesien und auch den Philippinen zu verzeichnen. Die heutige Luftqualität ist für mich normal. Ich hatte mich auf einen Standard von 150 eingestellt. In Deutschland, speziell in Berlin, sind Werte von 36 gemessen worden.

China

Während meines Auslandsaufenthaltes in China (Peking), durfte ich alles mögliche miterleben. Es gab Tage, da dachte man, dass es regnet, obwohl die Luft so dreckig von Abgasen war. Das hielt mich jedoch nicht davon ab, Sport zu machen. Prompt folgte die Bestrafung. Zwei Wochen lag ich krank im Bett. Glücklicherweise war es nichts Ernstes. So gewöhnte ich mich daran, bei einer Luftqualität von 150 Sport zu machen. Bei mir lag die Grenze bei maximal 200 und danach war Schluss.

Speziell in Peking war die Situation besonders in den Wintermonaten schlimm, da alle umliegenden Städte heizten und die Abgase dann alle nach Peking zogen. In den Sommermonaten ist es hingegen sehr viel angenehmer.

Mein Alltag

Da der Haze hier selten die 150 Marke knackt, werde ich mein Verhalten und meine Sportaktivitäten unter keinen Umständen anpassen. Ich werde vielleicht ein paar Wege in Parks wählen, aber ansonsten werde ich bei meinen Pensum bleiben. Man merkt schon relativ deutlich, dass der Haze das Atmen ein wenig schwerer macht. Speziell Leistungssport sollte man während dieser Zeit lieber drinnen betreiben. Auch längere Spielzeiten auf dem Fussballplatz machen sich viel deutlicher bemerkbar als sonst.

Auch im Alltag macht sich der Haze ein wenig bemerkbar. Man fühlt sich ein wenig schlapp und es ist nicht so warm wie sonst.  Was dagegen immer hilft ist viel zu trinken.

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