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Kann ich mir ein Auslandssemester in Galway leisten?

Kann ich mir ein Auslandssemester in Galway leisten?


Die Kosten- und die Finanzierungsfrage ist oftmals der Knackpunkt bei der Entscheidung ein Auslandssemester durchzuführen. Da ich mir während meines ganzen Auslandsaufenthaltes von 17 Wochen jede einzelne Ausgabe notiert habe, kann ich euch einen guten Überblick vermitteln, welche Fixkosten auf mich zukamen und auf euch zukommen könnten. Ebenso berichte ich über Möglichkeiten, wie ihr einen Auslandsaufenthalt finanzieren könnt.

Die Kosten

Wie bereits erwähnt, habe ich mir jede noch so kleine Ausgabe in meinen Unterlagen notiert. Folgende Auflistung soll euch einen guten Überblick über meine und potenziell auch eure Fixkosten geben:

Miete: 2.790 Euro
Meine Unterkunft bei meinem Host hat mich 140 Euro pro Woche gekostet (mehr zu meinen Erfahrungen). Da ich wirklich sehr zentral gewohnt habe (5 Minuten vom Eyre Square und von meiner Uni entfernt), habe ich auch nicht gerade wenig bezahlt. Außerhalb vom Zentrum (Beispielsweise in Knocknacarra, Terryland oder Ballybane) gibt es auch Unterkünfte für unter 100 Euro pro Woche. Bedenkt aber bitte, dass dann weitere Kosten für den öffentlichen Nahverkehr auf euch zukommen werden. In dem oben genannten Gesamtpreis, stecken aber auch 500 Euro Servicegebühren, da ich meine Unterkunft bei HostingPower gebucht habe. Mir war das der Preis für eine sichere Unterkunft wert, ohne Gefahr zu laufen, über den Tisch gezogen zu werden. Und schlussendlich war es immer noch günstiger als eines der Studentenwohnheime.

Supermarkt und Verpflegung: 450 Euro
Ich habe in meiner Unterkunft bereits eine vollausgestattete Küche vorgefunden und habe es mir auch als Ziel gesetzt, die meiste Zeit für mich selbst zu kochen. Zum einen, weil das natürlich günstiger ist, zum anderen weil, mir Kochen aber auch viel Freude bereitet. Obwohl in der oben genannten Angabe natürlich auch die ein oder anderen Süßigkeiten und Haushaltsmittel versteckt sind, die ich mir  sparen könnte, habe ich bei 17 Wochen grob 26 Euro pro Woche für Selbstverpflegung ausgegeben.

Sonstiges: 

  • Auslandskrankenversicherung: 107 Euro (Beispiel bei Envivas)
  • Hin- und Rückflug inkl. Gepäck: 260 Euro
  • Bustransfer Dublin-Galway und zurück (regulär): 23 Euro

Meine genannten Fixkosten sollen anhand meines Beispiels zeigen, mit wie viel Budget ihr rechnen könnt. Die größte Ersparnis ist mit Sicherheit bei den Mietkosten möglich. Mit Glück und etwas Nachsicht bei der Wohnlage gelingt es bestimmt, die Mietkosten um 1.000 Euro (davon ja schon 500 bei mir von HostingPower) zu senken. Darüber hinaus sind kleine Schwankungen natürlich immer möglich. Budget für Freizeit, Kultur oder Restaurantbesuche wurden bei meinen Angaben natürlich nicht mit berücksichtigt.

Die Finanzierung

Meine Finanzierung für das Auslandssemester lief zum einen über meine eigenen Ersparnisse und zum anderen über das Stipendium Erasmus+. Ohne das Stipendium wäre für mich ein Auslandsaufenthalt nicht möglich gewesen. Deshalb bin ich sehr dankbar, dass meine Hochschule in Kooperation mit dem Förderprogramm die Auslandsmobilität für Studierende fördert und somit auch ermöglicht. Dadurch, dass ich mich für Irland entschieden habe, erhalte ich die höchste Erasmusrate in Höhe von 15 Euro pro Tag (ca. 450 Euro pro Monat). Das Geld deckt schon einmal einen großen Teil der Gesamtkosten ab. Zum anderen habe ich über 2 Jahre einen Minijob neben dem Studium verfolgt, mit dem ich mein Budget für mein Auslandsaufenthalt aufgestockt habe.

Darüber hinaus gibt es noch weitere Möglichkeiten, wie ihr euch ein Auslandssemester finanzieren könnt. Die mir zum jetzigen Zeitpunkt besten Alternativen inklusive der Suchmaschinen, bei denen ihr euch über Stipendien informieren könnt, habe ich euch hier aufgelistet:

Es ist sehr hilfreich, sich auch die Webseite der eigenen Hochschule und die der Gasthochschule anzuschauen und nach Stipendien abzusuchen. Sehr oft sind dort auch passende Stipendien gelistet, die entweder von externen Programmen initiiert werden oder sogar selbst mit der Hochschule kooperieren. Letztendlich also auch so wie es bei mir mit Erasmus+ der Fall war.

Die Suche nach dem passenden Stipendium kann sehr anstrengend und demotivierend sein. Besonders dann, wenn ihr euch selbst noch nicht so gut mit Stipendien auskennt. Deshalb möchte ich euch gerne noch die kostenlose Stipendienberatung von ApplicAid mit auf dem Weg geben, bei der ihr Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Auslandsstipendium bekommen könnt.

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