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Wohnen in Galway Teil 2: Mein Hostingabenteuer

Wohnen in Galway Teil 2: Mein Hostingabenteuer

Wie ich bereits im ersten Teil von „Wohnen in Galway Teil 1: Mit diesen Tricks klappt es“ berichtet habe, entschied ich mich gegen ein Studentenwohnheim oder eine WG, sondern für eine Unterkunft bei einem Host. Mittlerweile lebe ich hier schon seit 2 Monaten und bin von dieser Erfahrung begeistert. Vielleicht ist es auch etwas für Euch?

Ich studiere in Hamburg und weil dort die Mietpreise insgesamt sehr hoch sind, wohne ich in meiner Heimat noch bei meiner Mutter in einem gemeinsamen Haushalt. Obwohl ich das Verhältnis eher wie in einer Wohngemeinschaft beschreiben würde, habe ich mir schon seit längerer Zeit gewünscht, in die eigenen vier Wände zu ziehen. Das Auslandssemester in Galway sollte für mich eine Möglichkeit sein, die mir diesen Wunsch zumindest zeitweise erfüllen sollte. Schließlich wären die Möglichkeiten da gewesen, wobei ein Einzug in eines der Studentenwohnheime die naheliegendste und preislich realistischste Option gewesen wäre. Aber dennoch habe ich mich wohl wissend für ein Hostingabenteuer entschieden. Aber warum eigentlich ein Abenteuer? Ein Abenteuer deshalb, weil ihr vorher nie wirklich wisst, auf wen oder was ihr euch einlassen werdet.

Doch wie läuft das Prozedere ab?

In meinem Fall habe ich mir meinen Host über HostingPower ausgesucht. Ich konnte mich gleich bei mehreren Hosts bewerben, bei denen ich mir vorstellen konnte, über die Zeit des Auslandsaufenthaltes zu bleiben. Dabei habe ich besonders auf die Lage der Unterkunft geschaut, da ich unbedingt eine nahe Anbindung an die Uni und die Stadt haben wollte. Mir war bewusst, dass der Preis ansteigen würde, je zentraler sich die Unterkunft befinden würde. Mir kam es jedoch zugute, dass ich mich sehr früh (drei Monate vor Semesterbeginn) mit der Suche beschäftigt habe, wodurch noch einige bezahlbare Zimmer bei verschiedenen Hosts zur Verfügung standen. Nachdem ich mehrere Bewerbungen gleichzeitig abgesendet hatte, erhielt ich nur wenige Stunden später eine Zusage von meinem jetzigen Host. Wer euch sozusagen als Erstes annimmt, bei dem erhaltet ihr die Unterkunft. Der Vorteile ist, dass ihr durch so einen Hostinganbieter vertraglich abgesichert seid. In vielen Fällen haben die Anbieter die Unterkünfte sogar selbst besucht und konnten die Hosts verifizieren.

Der Beginn einer neuen Erfahrung

Nachdem der Host mich vor meiner Anreise über HostingPower akzeptiert hatte, erhielten wir gegenseitig die wichtigsten Kontaktdaten voneinander. Fürs Erste schrieben wir ein wenig bei WhatsApp hin und her und lernten uns kennen. Bereits bei der Kontaktaufnahme bot er mir jegliche Unterstützung an und zeigte mir von Anfang an, dass er sich auf mich freute. Das gab mir ein gutes Gefühl.

Als ich dann in Galway ankam, holte er mich mit seinem Auto von der Busstation ab und fuhr mich nur wenige Minuten weiter zu seinem Haus, das sehr zentral nur wenige Minuten vom Eyre Square liegt. Als wir ankamen, führte er mich in mein Zimmer und in den restlichen Wohnbereich. Kurze Zeit später bot er mir sogar frisch gekochtes Essen an, das mich nach der doch langen Anreise sehr glücklich gemacht hat. In den ersten beiden Tagen zeigte er mir die Innenstadt gut gelegene Einkaufsorte und Supermärkte. Ebenso nahm er mich mit auf einen Spaziergang und zeigte mir den Campus, an dem ich mich für die nächsten 4 Monate befinden würde. Dieses Entgegenkommen hat mir sehr geholfen, mich willkommen zu fühlen.

Des Weiteren ist das Zusammenleben mit meinem Host sehr einfach und bescheiden. Es gibt keine wirklichen Küchenzeiten und sonstige Pflichten, die ich einhalten muss. Ich bin größtenteils nur für mein eigenes Reich verantwortlich. Abwaschen, saugen, Wäsche waschen oder kochen mache ich aber natürlich eigenständig für mich selber.

Mein Host ist darüber hinaus sehr herzlich. Jedes Mal, wenn wir uns begegnen, tauschen wir uns über tagesaktuelle Themen aus. Dadurch, dass er als Ire natürlich sehr gutes Englisch spricht, hilft es mir sehr, mit ihm Englisch zu sprechen und mir den Einstieg in die Sprache und das Land erleichtert.

Die beste Wahl für mich

Ich bin nach wie vor sehr glücklich, dass ich mich damals für das Hosting entschieden hatte. Es war für mich die Option, bei der das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten gestimmt hat. Obwohl die Mieten in Irland generell etwas teurer sind als in Deutschland, bin ich mit der Lage und der Gastfreundschaft für 140 Euro pro Woche sehr zufrieden. Günstigere Zimmer findet man in der Regel weiter außerhalb vom Zentrum. Mit eingerechnet sind da aber nicht die Preise für den öffentlichen Nahverkehr oder die Zeit, die man länger von A nach B benötigt. Am Ende ist es eine Frage der Abwägungen und persönlichen Präferenzen. Ein Hostingabenteuer kann ich aber allemal empfehlen.

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