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Kulturschock in Mexiko: Sind ja alle nett hier!

Kulturschock in Mexiko: Sind ja alle nett hier!

Die ersten Wochen in meiner neuen Studienstadt San Luis Potosí verbringe ich in einem 4er Schlafsaal im Hostel. Das war eine meiner besten Entscheidungen.

Nach drei Wochen Urlaub in acht verschiedenen Hotelzimmern hatte ich erst gar keine Lust auf Hostel, weiter aus dem Koffer zu leben, wieder mir das Zimmer mit drei anderen Personen zu teilen.
Sobald ich aber im sehr zentral gelegenen Sukha-Hostel angekommen war, hab ich mich sofort wohl gefühlt und war einfach froh, mit Leuten zusammen zu sein und Anschluss zu finden. Zusammen mit den anderen Gästen und Freiwilligen im Hostel konnte ich gleich das Zentrum erkunden und abends um die Häuser ziehen.

Wohnraum des Sukha Hostels im Zentrum von San Luis Potosí
Mein Zuhause für die ersten Wochen, das Sukha Hostel im Zentrum von San Luis Potosí

Auch bei meinen Alleingängen zur Uni oder zum Amt bin ich nur auf freundliche Menschen gestoßen, die mir sofort geholfen haben, wenn ich mich verlaufen oder den falschen Bus genommen hatte.

Freunde finden in Mexiko – so geht’s

Im Hostel hatte ich gleich in der ersten Woche das Glück, mich mit einem der Mitarbeiter anzufreunden, der mich am Wochenende zum Grillabend mitnahm, um mich seinen Freunden vorzustellen. Ein Bier später hatte ich auf einmal sechs neue Freunde gefunden! Alle waren extrem nett und haben sofort ihre Gastfreundschaft gezeigt und mich zu verschiedenen Unternehmungen in der Umgebung eingeladen. Auch wenn bisher noch viele Pläne Theorie geblieben sind (je später der Abend desto mehr Pläne hatten wir geschmiedet), haben wir uns seitdem schon häufiger getroffen und ich bin total froh, so schnell Anschluss gefunden zu haben und gleich so viele nette Leute kennengelernt zu haben, die nicht aus meinem Studiengang sind, sondern alle ganz unterschiedliche Sachen machen.

Warum ich nicht immer im Hostel wohnen will

Auch wenn der fehlende Komfort im Hostel langsam stört, seit die Orientierungswochen der Uni angefangen haben und ich unter der Woche früh aufstehen muss, während die anderen spätabends rumlärmen, bin ich froh um die Zeit hier und die Kontakte die ich knüpfen konnte.

Ab nächster Woche werde ich dann bis zu meinem Einzug in die neue Wohnung bei einer Kommilitonin übernachten. Sehr praktisch um sich dann nach der Uni gemeinsam über die Organisation der OtiWo aufzuregen. Wie die Orientierungswochen an der UASLP so ablaufen erzähle ich dann im nächsten Beitrag.

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