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Liebes Reisetagebuch: Es ist Halbzeit!

Liebes Tagebuch,

meine Zeit hier ist schon fast vorbei. Total verrückt auch nur annähernd darüber nachzudenken. Es fühlt sich nämlich so an, als wäre ich gestern erst angekommen. War nicht gestern die Campus Tour für Neulinge? Habe ich nicht erst die Professor:innen kennengelernt, die lieber geduzt werden wollen? Bin ich nicht vorgestern erst auf einem norwegischen Bauernmarkt gewesen? Ich kann dieses Gefühl gar nicht beschreiben.

Entspannt am Meer sitzen mit Sonne im Gesicht und Berge im Hintergrund
Die Ruhe und die Sonne genießen.

Dieses Gefühl, dass ich ein zweites Zuhause „aufgebaut“ habe, ganz unbewusst, aber auch gewollt. Bewusst ist mir das auch erst geworden, als meine Familie und Freunde mich besucht haben. Ich habe mein Zuhause in Norwegen gezeigt, fühle mich wie ein neuer Mensch und meine Familie ist immer noch dieselbe. So komisch zu wissen, dass sich in Deutschland nichts verändert hat, während ich mich total anders fühle. Ich mache mir keine Gedanken mehr, was morgen ist, sondern genieße jede Sekunde im jetzt. Noch nie habe ich mich so frei und gelassen gefühlt. Ich lerne mich komplett neu kennen. So neu, dass mir sogar meine Vorlesungen Spaß machen und ich ohne Probleme früh aufstehen kann. Ich meide keine Menschen mehr, sondern spreche sie an. Ich habe keine Angst mehr und mache mir keine Gedanken. Ich lasse los, wenn es nicht für mich gemacht ist. Mein Leben hier fühlt sich an wie eine endlose Fjord-Tour. Anfangs total aufregend, ohne zu Wissen, was mich erwartet, später total magisch und befreiend.

Die Luft, das Meer, die Natur, alles hier ist miteinander verbunden. Die Menschen, die ich kennenlernen durfte, haben bereits so viel zu meinem Leben beigetragen, dass mich der Gedanke an einen Abschied traurig macht. Aber Stopp: Ich denke nicht an MORGEN!
Ich bin stolz auf mich selbst, dass ich nicht mehr gelangweilt in den Tag lebe. Dieses Auslandssemester hat nicht nur meinen Horizont im Thema skandinavische Kultur erweitert, sondern mir auch geholfen offener zu werden. Ich komme mehr aus meiner Komfortzone raus und habe dadurch so viele Menschen kennengelernt. Meine sozialen Fähigkeiten haben noch nie so viel Aufmerksamkeit bekommen. Außerdem habe ich eine siebte Sprache gelernt und verstehe sogar etwas, wenn meine Mitbewohner:innen sich unterhalten.

Diese Erfahrungen hier werden mich für immer begleiten. Ich freue mich unglaublich auf die nächste Zeit und die anstehenden Pläne. Die richtigen Worte finden, um dieses Erlebnis zu beschreiben, geht gar nicht. Ich bin froh, dass ich auf niemanden gehört habe und hierher gekommen bin. Denn so teuer, dunkel, regnerisch und kalt ist es hier nicht. 🙂

Danke Bergen. Du hast einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

Deine Sally

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