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Ich packe meinen Koffer für Israel und nehme mit (Teil 2)

Ich packe meinen Koffer für Israel und nehme mit (Teil 2)

Nachdem du die Basics für deinen Auslandsaufenthalt gepackt hast, geht es nun an die spezielleren Dinge, die dir auf keinen Fall fehlen sollten. Deswegen haben Tobias und ich auch hier wieder Packlisten zusammengestellt, damit du bestens vorbereitet bist.

In diesem Teil geht es um Dinge, die speziell für Israel wichtig sind und die du beim Packen für deine Zeit hier bedenken solltest. Außerdem beantworte ich auch die Frage: Was hätte ich lieber zuhause gelassen und was sind meine Must-haves für meinen Auslandsaufenthalt? Auch Tobias hat einen zweiten Teil zu seinem Praktikum in der Schweiz erstellt. Hier erfährst du, was du unbedingt für die Schweiz einpacken solltest und welche Tipps er noch für angehende Mediziner*innen hat.

Wie kleide ich mich im Nahen Osten?

Wenn du in arabisch und muslimisch geprägte Länder oder allgemein in religiöse Länder reist, sollte eine Sache in deinem Koffer auf keinen Fall fehlen: lange, weite Kleidung. Je nach Bevölkerung und Religiösität einer Stadt solltest du dich auf jeden Fall informieren, welche Kleidung vor Ort angebracht ist und welche nicht.
Auf meinen Reisen nach Jerusalem kamen mir mein knöchellanger Rock und meine langärmelige Strickjacke definitiv zu Gute, da diese Kleidung in einigen religiösen Orten und Vierteln eine Vorschrift ist, ohne die man diese Orte nicht besuchen kann. Bedenke also beim Packen definitiv Kleidung mitzunehmen, die nicht eng sitzt, knöchellang ist und die Schultern bedeckt.

Deine Must-haves für Aufenthalte im Nahen Osten sollten deshalb sommertaugliche, lange Kleidung sein, um dich der Kultur deines Gastlandes anzupassen.

Außerdem habe ich bereits in meinem letzten Blogpost erwähnt, dass Israel zwar heiß ist, aber gleichzeitig ein Land der allgegenwärtigen Klimaanlagen. Deswegen lohnt es sich auch, wärmere Sachen einzupacken, um im Unialltag nicht zu frieren. Der Schal kommt dir hier dann direkt doppelt zugute, da er mir hier auch ein treuer Begleiter im Unialltag ist.

Reisen mit leichtem Gepäck

Was waren denn jetzt eigentlich Dinge, die ich lieber zuhause gelassen hätte und welche Dinge hätte ich gern noch mitgenommen, weil sie doch nützlich gewesen wären?

Eine Sache, die ich definitiv weniger mitnehmen hätte können sind: Sommersachen! Als ich im Oktober zum Semesterstart hier angekommen bin waren noch jeden Tag 30 Grad Celsius, mittlerweile pendelt sich die Temperatur allerdings eher um die 22 Grad ein. Aufgrund der oben genannten Gründe sind lange Klamotten, die multifunktional einsetzbar sind und auch noch mit wärmeren Sachen kombinieren kann also um einiges sinnvoller, als zu viele kurze Kleider, Röcke und Hosen, die man im Endeffekt doch nicht braucht und die nur wertvollen Platz im Koffer wegnehmen.

Meine Israel Must-haves

Andererseits habe ich auch einige Dinge eingepackt, die mir in meiner Zeit bereits super nützlich waren und die ich dir auf jeden Fall empfehlen kann! Ein Must-have, das mir bereits jetzt sehr viel genutzt hat ist: meine Wärmflasche! In Israel sind die Häuser aufgrund des überwiegend trockenen und warmen Klimas nicht isoliert und die Wände extrem dünn. Deswegen ist eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen nicht nur ratsam, wenn man krank ist, sondern auch für den Winter mit teilweise doch kalten Nächten ein guter Begleiter in Israel.

Ein weiter Tipp fürs Packen von mir: Gehe deinen Unialltag in Deutschland durch und nimm die Dinge mit, die du auch in Deutschland zum Studieren brauchst. Du schreibst immer auf einem Tablet mit? Dann ist es auch im Auslandssemester hilfreich deine Lernroutinen beizubehalten und die Tools, die du dafür benötigst einzupacken, wie zum Beispiel eben Tablet, Laptop, oder Notizbuch, Stifte und Textmarker. Und auch mein Unirucksack aus Deutschland ist in Haifa an der Uni mein täglicher Begleiter und ich bin froh, diesen eingepackt zu haben.

Was für mich auf jeder Reise ein absolutes Must-have ist, sind mein Notizbuch und mein Planer. Mit beiden Gegenständen kann ich sowohl meine Zeit in Israel inklusive Unideadlines, Trips und Feiertage gut planen, als auch meine Zeit hier schriftlich festhalten, um so viele Erinnerungen wie möglich aufzuschreiben und das Erlebte zu reflektieren.

Notizbuch und Planer liegen auf Tisch mit Stiften und Laptop im Hintergrund
Organisation ist alles. Um Reisen zu planen und diese Erinnerungen danach schriftlich festzuhalten, benutze ich meinen Kalender und mein Notizbuch.

Dinge, die ich gern eingepackt hätte

Natürlich gibt es immer auch Dinge, die man am liebsten doch noch eingepackt hätte. Ich finde, was man beim Packen für einen längeren Auslandsaufenthalt am meisten vergisst, sind Dinge, die man im täglichen Leben braucht. So ist mir bereits aufgefallen, dass ich gern meine Haarschere eingepackt hätte, um mir hier einen teuren Friseurbesuch zu sparen.

Für solche Dinge gibt es allerdings eine einfache Lösung: frag in der internationalen Community deiner Gastuni nach. Mindestens eine Person hat meistens die Sache mitgenommen, die du dann doch vergessen hast und so kann man sich gegenseitig Dinge ausleihen und weiterhelfen. Außerdem sollten in deinem Freizeitgepäck Standards wie eine gute Reiseapotheke und elektronische Geräte mit entsprechenden Ladekabel nicht fehlen.

Doch auch die beste Packliste und Vorbereitung hilft am Ende nichts, wenn du nicht offen für Neues bist und dir deine Flexibilität in deinem Auslandsabenteuer bewahrst. Nicht immer läuft alles so wie vorher geplant oder wie du es dir vielleicht ausgemalt hast, doch mit Offenheit und Flexibilität wirst du deinen Auslandsaufenthalt gut meistern.

Bis ganz bald,
Sarah

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