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Snacken auf schweizerdeutsch: Znüni und Zvieri

Snacken auf schweizerdeutsch: Znüni und Zvieri

In einigen Teilen des Lebens unterscheiden sich die Schweiz und Deutschland kaum voneinander. Trotzdem habe ich während meines Auslandssemesters etwas ganz neues kennengelernt: Das Znüni und das Zvieri.

Durch meinen Nebenjob als Babysitterin während meines Auslandsstudiums habe ich das Znüni und das Zvieri zum ersten Mal kennengelernt und mittlerweile auch in meinen Studentenalltag integriert. Aber was genau ist das eigentlich? Aus der Rubrik „kurz und knackig“ gibt es eine kleine Einführung von mir in diese kleine schweizer Gepflogenheit.

Woher kommen die Worte eigentlich?

Ganz Allgemein sind das Znüni und Zvieri Zwischenmahlzeiten, die vor allem Schulkinder essen. Die Begriffe werden in der Deutschschweiz dabei von den Uhrzeiten abgeleitet, zu denen sie normalerweise gegessen werden. Also das Znüni um neun (schweizerdeutsch „nüün“) Uhr morgens und das Zvieri um vier Uhr nachmittags.

In Süddeutschland, dort, wo ebenfalls der alemannische Dialekt gesprochen wird findet man die Begriffe übrigens auch. Für mich waren sie allerdings komplett neu. Allerhöchstens bin ich mit dem Wort „Kaffeetrinken“ um etwa vier Uhr (aber auch eher an den Wochenenden) aufgewachsen. Zugegebenermaßen: Znüni und Zvieri klingt da schon irgendwie niedlicher 😉 .

Und was isst man?

Znüni und Zvieri sollen vor allem für die (Schul-)Kinder kleine, aber gesunde Zwischenmahlzeiten beziehungsweise Pausenbrote sein, die für den kleinen Hunger gedacht sind. Am besten isst man also Obst, Joghurt, einen Müsliriegel oder Toast mit Aufstrich und trinkt dazu einen Tee oder Kaffee (den gibts dann natürlich nur für die Erwachsenen).

Damit sind das Znüni und das Zvieri auch bestens für endlose Stunden im Homeoffice geeignet, denn man kann sich eine kurze Auszeit zum Entspannen von der Uni oder Arbeit nehmen.

Auf dem Tisch liegt ein Bund Bananen und eine handgemalte schweizer Flagge
Manchmal kann man auch neue Gewohnheiten für den Alltag aus dem Auslandssemester mitnehmen.

 

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