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Zwischen Papierkram und Koffer packen

Zwischen Papierkram und Koffer packen

Ihr plant, im Ausland zu studieren? Dann seid gewiss: Gute Vorbereitung ist alles! Ich bin einigermaßen gut vorbereitet nach Kopenhagen gereist. Wie ihr das auch schafft und warum ihr euch von dem Gedanken trennen solltet, eure gesamte Wohnung mitnehmen zu können. Spoiler – Meine geliebte Kaffeemaschine wird nun von meinen Eltern betreut und ich muss mit einer French Press vorliebnehmen.

Papierkram

Also wie ist das nun mit dem Papierkram? Ich studiere mit dem Erasmus+-Programm in Kopenhagen. Das bedeutet, dass mir die Mitarbeiter*innen des International Office meiner Heimatfakultät stets als Ansprechpartner*innen zur Seite stehen. Grundsätzlich wird euch dadurch auch viel Planung abgenommen. Es gibt einige Fristen zu beachten, an die ihr jedoch stets erinnert werdet. Aber um konkreter zu werden: Meistens müsst ihr euch nach der Nominierung eurer Heimatuni noch an der Gastuni „bewerben“. Das ist jedoch sehr unkompliziert. Ich musste meine Motivation darlegen, warum ich an der Uni Kopenhagen gerne Jura studieren möchte und was ich bisher so gemacht habe während meines Studiums. Wenn das geschafft ist und eure Bewerbung erfolgreich war, könnt ihr euch für eure Kurse registrieren.

Im Endeffekt war das auch schon der ganze vorbereitende Papierkram, wenn ihr mit Erasmus+ studiert.

Dokumente auf einem Tisch
Wie viel Papierkram ist wirklich zu bewältigen?

Eine Sache, die spezifisch in Dänemark zu beachten ist: Ihr müsst eine CPR-Nummer beantragen. CPR ist die Abkürzung für das Personenregister in Dänemark. Was bei der Beantragung zu beachten ist und warum ihr vor der Beantragung nicht krank werden solltet, hat euch Hannah auf ihrem Blog zusammengefasst.

Koffer packen

Ein Koffer nur? Für ein halbes Jahr? Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das Thema Gepäck hat mich lange vor meiner Abreise beschäftigt. Mein Plan war, einfach die Wohnung von mir und meinem Freund einzupacken und nach Kopenhagen mitzunehmen. Ganz nach dem Motto: Ach, ich miste einfach mal ein bisschen aus und das, was übrig bleibt, nehme ich mit. Zwei Tage vor der Abreise habe ich festgestellt, dass das schwierig wird. Also musste ich meine geliebte Espresso-Maschine zurücklassen und wir haben zwei Kisten á 25 (!) Kilogramm gepackt und per Post losgeschickt. Wir warten immer noch auf die Ankunft.

Was ich damit sagen will: Macht euch früh genug Gedanken, was ihr wirklich braucht im Ausland. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nichts aus meinen zwei Kisten wirklich vermisse und bisher gut mit dem Inhalt meines Koffers klarkomme. Dazu kommt, dass ihr in eurer neuen Wohnung oder in eurem neuen WG-Zimmer vermutlich nicht so viel Platz habt wie zu Hause. Beschränkt euch also am besten auf die wesentlichen Dinge. Andere Wohnungen haben auch schöne Kaffeemaschinen. 🙂

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