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5 Fakten über mein Airbnb auf Hawaii!

5 Fakten über mein Airbnb auf Hawaii!

Vom anderen Ende der Welt eine Unterkunft für ein Semester zu finden, ist gar nicht mal so einfach. Nach Tausenden nächtlichen Facetime-Besichtigungen (aufgrund der Zeitverschiebung) und sehr vielen E-Mails sind wir in Deutschland leider immer noch nicht weitergekommen.

Ihr fragt euch jetzt wer wir sind? Ich habe das Glück, dass aus meinem Studiengang noch drei weitere Kommilitoninnen dasselbe Ziel für ihren Auslandsaufenthalt haben: Christina, Julia und Selina. Ich bin also bei all den Sachen auf mich alleine gestellt, was wirklich schon sehr oft eine große Hilfe war.

Als wir keine anderen Möglichkeiten mehr hatten, schauten wir auf Airbnb und waren erst skeptisch, da die Wohnungen dort ja auch Fakes sein könnten. Die Vermieterin des Airbnbs ging auf den Vorschlag zu Facetimen ein. Ein Glück für uns und sie, denn dieses kleine Haus können wir nun unser Zuhause auf Zeit nennen. 

Das Airbnb von außen, welches Victoria gemietet hat.
Unser Airbnb auf Hawaii – ich liebes!😍

1. Fact: Geräte, die alles können!

Der Kühlschrank ist wirklich das Beste, was mir passieren konnte. Nicht nur, dass er supergroß ist, er hat auch einen eingebauten Wasser- und Eiswürfelspender. Beides wird von uns täglich genutzt. Da das Wasser aus dem Wasserhahn leider sehr nach Chlor schmeckt, bin ich noch viel dankbarer für diese tolle Erfindung.

Auch die Mikrowelle hat mich ganz schön überrascht, da sie wirklich alles kann: Kartoffeln kochen, Pizza backen, die Stückanzahl erfassen, die wir reinlegen und natürlich auch ganz normal erhitzen. Genauso wie der Kühlschrank hat uns auch die Mikro schon oft das Leben vereinfacht. Ihr braucht ein Beispiel? Wenn wir manchmal mit einem riesengroßen Hunger nach Hause kommen und geplant haben, Kartoffeln zu machen, geht das in der Mikrowelle viel schneller als im Backofen.

2. Fakt: Erwünschte und unerwünschte Haustiere

Wir sind in unserem kleinen Haus nicht ganz alleine. Aber was bedeutet das? In unsere Garten hausen kleine Eidechsen jeglicher Farbe und Größe. Ich hab mich total in die kleinen Tierchen verliebt. Hier seht ihr ein Bild und ich wette, ihr verliebt euch auch auf den ersten Blick.

Aber die waren doch jetzt erwünscht oder? Ja! Die unerwünschten Tiere sind im Haus und heiße Kakerlaken. In Hawaii gibt es leider ziemlich viele davon. Es war für mich trotzdem ein riesiger Schock, auf ein Mal an meiner Zimmerwand eine Kakerlake rumlaufen zu sehen, während ich eigentlich gerade schlafen wollte. Ein anderes Beispiel: Wenn ich nachts aufwache, auf Toilette muss und dort plötzlich eine große Kakerlake auf mich wartet. Ihr müsst wissen, ich bin auch ein kleiner Angsthase. Ich hab auch vor kleinen Spinnen oder Ameisen Angst, aber Kakerlaken bringen mich echt zur Verzweiflung. Wir probieren auch schon alles, um sie aus dem Haus zu bekommen, da wir uns mit ihnen nicht wirklich wohlfühlen. Der Mann unserer Vermieterin war schon einmal da und hat ein Kakerlakengift gesprüht – das hat leider nur für eine Woche gehalten. Wir selber haben uns kleine Fallen gekauft, die wir überall im Haus verteilt haben. Das funktioniert folgender Maßen: Die Kakerlaken nehmen sich das Gift und tragen es zu ihrem Nest. Das Resultat: auch die Versteckten sterben. Mittlerweile finden wir auch viele Tote. Ich erschreck mich trotzdem jedes Mal und check das ganze Haus ab, sobald ich reinkomme.

3. Fact: Draußen abduschen und gleichzeitig ein Barbecue veranstalten? Kein Problem!

Der Außenbereich unseres Airbnb’s ist wirklich traumhaft schön. Wir haben draußen unsere Waschmaschine und den Trockner, ein Waschbecken mit schönem Spiegel sowie eine Dusche. Superpraktisch – wenn ich vom Strand komme und voll mit Sand bin, kann ich mich dort direkt abduschen und bring den Sand nicht mit ins Haus. Außerdem haben wir einen Grill, den wir schon wirklich oft verwendet haben. Unsere Barbecues, das wir mit unseren Freund:innen veranstalten, sind immer lecker.

Der Grill, die Schaukel und Tisch und Stühle von dem Airbnb.
Unser Außenbereich – ich liebe es! 😍

Ich habe mich ein bisschen in unsere kleine „Hollywood–Schaukel“ verliebt. Oft sitze ich dort und mache Assignments oder schreibe Blogbeiträge. Mein kleiner Ruheort!

4. Fact: 4 Personen, 2 Betten?!

Wir haben uns für das Haus entschieden, obwohl wir wussten, dass wir uns jeweils zu zweit das Bett teilen werden. Ich wusste nicht genau, wie das wird, aber ich bin positiv überrascht. Es macht mir wirklich gar nichts aus. Hier seht ihr mein Zimmer und das Bett. Auf dem Bild sieht es kleiner aus als in echt.

5. Fact: Perfekt Lage!

Ich bin einfach total zufrieden mit der Lage unseres Airbnb’s. Ich gehe zehn Minuten zum Strand und zum ersten Kaffeeladen ungefähr fünf Minuten, genauso wie zum Surfshop, bei dem ich ein Abo für mein Surfbrett abgeschlossen habe. Es ist also wirklich perfekt, dass ich alles zu Fuß erreichen lässt. Auch die Busverbindungen sind super. Zum Campus fahre ich ungefähr eine halbe Stunde, aber das stört mich gar nicht. Im Gegenteil, die Zeit im Bus lässt sich immer gut nutzen, um noch mal etwas für meine Kurse zu lesen oder endlich mal ein Lebenszeichen an meine Familie und Freunde nach Deutschland zu schicken.

Das waren die fünf Fakten über mein Airbnb auf Hawaii. Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, könnt ihr euch gerne bei mir melden, denn die Wohnungssuche auf Hawaii ist wirklich nicht einfach.

Ich habe jetzt nächste Woche meine Midterm–Prüfungen, weshalb ich ein bisschen gestresst bin. Ich werd trotzdem probieren euch hier auf dem Laufenden zu halten. Bis dahin, Aloha!🌺

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