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Ankommen, Einleben, Entdecken meine ersten Wochen im Auslandssemester in Frankreich

Ein neues Land, eine neue Stadt und ein ganz neuer Alltag – mein erstes Auslandssemester in Frankreich hat begonnen. Alles neu für mich: Sprache, Kultur, Menschen. In diesem Beitrag nehme ich euch mit durch meine ersten Wochen in Rennes und erzähle davon, wie es ist, plötzlich Student in einer französischen Stadt zu sein.

Anreise

Ich bin mit dem Zug nach Frankreich gereist. Obwohl ich schon im Master bin, ist das mein erstes Auslandssemester. Entsprechend groß war meine Aufregung. Die Fahrt war angenehm. In Paris musste ich umsteigen und sofort fiel mir auf, dass alle Bahnhöfe dort Schleusen haben. Ohne Ticket kommt ihr also nicht auf den Bahnsteig. Das finde ich sehr sinnvoll. Neu war für mich auch, dass die Gleise erst zwanzig Minuten vor Abfahrt bekannt gegeben werden. Dementsprechend groß war meine Verwirrung, als ich das Gleis zunächst nicht finden konnte. Letztendlich habe ich es aber nahezu problemlos geschafft, den Zug nach Rennes zu nehmen.

Ankommen in Rennes

In Rennes wurde ich vom Welcome-Team meiner Hochschule abgeholt. Das Team wies mich darauf hin, in meiner Wohngegend nachts besser nicht allein unterwegs zu sein. Zugegeben, das hat mich nicht gerade positiv gestimmt. Aber nach den ersten Tagen legte sich meine Unsicherheit. Heute fühle ich mich in meinem Viertel wohl. Die Anbindung ist top: Busse, Metro und ein Supermarkt sind nur wenige Minuten entfernt.

Mein neues Zuhause

Rennes selbst hat mich von Beginn an begeistert. Die Innenstadt ist schön, es gibt viele Cafés und Bars sowie ein breites kulturelles Angebot. Die Stadt ist überschaubar, die Wege sind kurz, und vieles lässt sich zu Fuß oder mit der Metro erreichen. Das macht meinen Alltag deutlich einfacher und ich hatte schnell das Gefühl, mich hier auszukennen.

Außerdem ist Rennes ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge. St. Malo, Nantes oder sogar Paris sind mit dem Zug leicht erreichbar. In nur eineinhalb Stunden könnte ich in der französischen Hauptstadt sein.

Typisch Frankreich?

Eine Sache kann Rennes allemal: die Märkte. Jede Woche gibt es in der ganzen Stadt verteilt kleinere Märkte und einen besonders großen in der Innenstadt. Dort findet man von frischem Obst und Gemüse bis hin zu Fisch und Kleidung alles, was das Herz begehrt. Einen Besuch kann ich wärmstens empfehlen.

Schon in meiner zweiten Woche kam ich allerdings auch mit einer anderen Seite Frankreichs in Berührung: den Protesten. Frankreich ist dafür bekannt, und ich habe direkt einen großen Protest in der Innenstadt erlebt. Das war neu für mich, und mir wurde gesagt, dass ich häufiger damit rechnen muss. Dadurch muss man seine Pläne oft komplett umstellen, da der ÖPNV dann zu großen Teilen nicht mitspielt.

Herausforderung im Alltag

Die Sprache war eine meiner größten Sorgen. Ich beherrsche nämlich (noch) kein Französisch. Trotzdem komme ich zurecht. Natürlich gibt es Momente, in denen ich Schilder nicht verstehe oder beim Einkaufen umdenken muss. Das Klischee, dass Franzosen ungern Englisch sprechen, kann ich nicht bestätigen. Ich finde aber auch, dass ich nicht erwarten sollte, dass andere für mich Englisch sprechen. Schließlich bin ich derjenige, der in ein anderes Land gezogen ist.

Mein Fazit nach den ersten Wochen

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meinem Start in Rennes. Natürlich war nicht alles perfekt und ich musste mich an vieles gewöhnen. Aber ich fühle mich inzwischen wohl, habe nette Leute kennengelernt und freue mich euch in Zukunft noch mehr über meine Erfahrungen hier berichten zu können!

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