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5 Tage vor Abflug: Der ständige Wechsel von Vorfreude zu Panik

5 Tage vor Abflug: Der ständige Wechsel von Vorfreude zu Panik

Irgendwo zwischen Lernen und Prüfungen galt es in den letzten Wochen, die To-Do-Liste für mein Auslandssemester abzuarbeiten: Flug buchen, Wohnung suchen, Visum beantragen, Urlaubssemester anmelden, packen, und und und… Was ich schon von meiner Checkliste abhaken konnte und warum ich wahrscheinlich doch ohne Studentenvisum einreisen muss, erfahrt ihr hier.

Da das Sommersemester in Buenos Aires schon früher als hier in Berlin beginnt, habe ich schon zu Beginn des Semesters meine Kurse nach ihrem Klausurtermin gewählt und so alle meine vier Klausuren innerhalb von acht Tagen geschrieben. Viele Professoren/innen sind aber auch sehr kooperativ und bieten auf Nachfrage individuelle Prüfungstermine oder alternative Prüfungsleistungen an. Seit dieser Woche bin ich aber endlich mit meinen Prüfungen fertig und treffe die letzten Vorbereitungen. 

Die wichtigsten Punkte meiner To-Do-Liste:

  • Urlaubssemester anmelden
  • Auslandskrankenversicherung
  • Impfen
  • Visum
  • Wohnung
  • SIM Karte
  • Sprachkurs
  • Internationaler Führerschein

Wohnung

Mein ursprünglicher Plan war es, von hier aus nur ein Airbnb oder ein Hostel für die erste Woche zu buchen und mir dann erst in Buenos Aires eine endgültige Wohnung zu suchen. So ab Januar stieg dann aber doch meine Nervosität und ich begann, nach Wohnungen zu schauen. Meine Auslandsuni hat uns eine Karte bereitgestellt, in der ehemalige Austauschstudenten markiert haben, wo sie gewohnt haben. Außerdem haben sie die Kontaktdaten der Vermieter hinterlegt. Darüber habe ich jetzt auch meine Wohnung gefunden. Allgemein kann ich das kostenlose Portal roomgo empfehlen, über das ich auch viele interessante Angebote gefunden habe. Insgesamt ist die Wohnungssuche in Buenos Aires längst nicht so schwierig wie in Berlin. Sobald ich mich auf der Seite angemeldet hatte, habe ich super viele Nachrichten mit Wohnungsangeboten von Eigentümern erhalten.

Visum

Eigentlich war das Visum meine kleinste Sorge. In allen Erfahrungsberichten stand, man könne einfach als Tourist nach Argentinien einreisen und dann vor Ort sein Studentenvisum beantragen. Genau so funktionierte das bis letztes Jahr auch noch problemlos. Kurz vor Weihnachten erhielt ich aber eine E-Mail von der Universidad de Buenos Aires (UBA), dass das RADEX-System, über das man das Visum beantragt, ab diesem Jahr nicht mehr funktioniert und sich alle Austauschstudenten schon vorher um ein Visum kümmern sollen. Es folgten unzählige Telefonate mit der argentinischen Botschaft und dem International Office der UBA, die jeweils behaupten, die notwendigen Schritte seien Aufgabe des anderen. Mein Termin bei der Botschaft wurde immer weiter nach hinten verschoben, mein Flug rückte immer näher und so fliege ich nun am Montag als Touristin nach Buenos Aires. Da aber fast alle Austauschstudenten dieses Problem haben, bin ich optimistisch, dass die UBA vor Ort eine Lösung findet. Zugegebenermaßen senkt das aber auch nicht gerade meine Aufregung…

Für mich heißt es jetzt in den nächsten Tagen packen, verabschieden und dann auf nach Buenos Aires!

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