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Ausreden gibt’s viele – gute Gründe aber auch!

Ausreden gibt’s viele – gute Gründe aber auch!

Ausreden zu suchen ist oft viel einfacher als seinen Mut zu packen und die Entscheidung zu treffen: „Ich gehe ins Ausland!“ Auch ich habe mich beim Gedanken erwischt die Bewerbung nicht in den Briefkasten zu werfen. Aber Ausreden gibt es viele – die guten Gründe diese Reise anzutreten, versuche ich euch nun zusammenzufassen.

„Ins Ausland gehe ich nicht, der Aufwand ist viel zu hoch“ – so ein Quatsch!

Diesen Spruch habe ich unzählige Male gehört, und kann euch sagen: Nöö! Anfängliche Überforderung gehört natürlich dazu. Vergleichbar mit dem Planen eines Clubbesuches mit 15 Freunden. Nach ein (oder vier) Gin Tonics , legt sich diese Überforderung jedoch ziemlich schnell wieder. Wichtig ist es, sich von dem anfänglichen Informationsüberschuss nicht abschrecken zu lassen. Versicherung, Unterkunft und Formalitäten der ausländischen Uni können mit einer guten Organisation schnell vom Tisch sein.

Auslandsversicherung: Kurz bei deiner Krankenkasse anrufen und dich informieren wie es gehandhabt wird. Mir wurde 3 Tage nach dem Telefonat ein kleiner Bogen zugeschickt, diesen habe ich ausgefüllt und bin nun für 5,16 € zusätzlich im Ausland versichert. Versicherung: check! ✅

Unterkunft: An meiner Uni konnte ich mich entscheiden zwischen einem Bed-and-Breakfast-Zimmer bei einer englischen Familie oder einem Zimmer im Wohnheim. Entschieden habe ich mich für letzteres, besonders um mehr mit meinen Kommilitonen in Kontakt zu stehen. Die Bewerbungsfristen auf ein Zimmer konnten nicht verpasst werden, da mein Postfach von Erinnerungsemails der CCCU (meine ausländische Uni) täglich überlaufen ist.

Restliche Formalitäten: Von Erasmus+ gibt es eine Online-Aufgabenliste, die man Konsequent abarbeiten muss. Hierzu zählen beispielsweise das Unterschreiben lassen des verhassten Learning Agreements oder das Absolvieren des Erasmus-Sprachtests (keine Sorge, er ist nur zur Überprüfung der Englischkenntnisse vor und nach dem Auslandsaufenthalt).

„Solange kann ich nicht ohne Freunde und Familie“ – und ob du das kannst!

Die zweitmeist gehörte Ausrede habe ich euch nun präsentiert. Meint ihr wirklich, dass eure Freunde oder eure Familie euch in dieser Zeit vergessen? Im Gegenteil! Wenn ihr euch auf das Abenteuer eures Lebens begebt und (vielleicht sogar das erste Mal) auf euch alleine gestellt seid, sind Familie und Freunde unglaublich stolz und planen eure Rückkehr wie Weihnachten und Geburtstag zusammen! Mein Tipp: Sich glücklich schätzen, dass man diese Gefühl überhaupt haben darf und ein Zuhause hat in dem man immer willkommen ist. Hat bei mir (größtenteils) geholfen! 💪🏽

„Dann muss ich ja viel länger studieren“ – na und? Arbeiten wirst du noch lange genug!

Mittlerweile liegt es auf der Hand, dass dein zukünftiger Arbeitgeber, in egal welchem Bereich, deinen Gang ins Ausland als großen Pluspunkt notieren wird. Gute Sprachkenntnisse werden mittlerweile immer vorausgesetzt. Du weißt selber, dass kein Arbeitgeber sagen würde: „Dich stelle ich nicht ein, du warst im Ausland und hast bessere Sprachkenntnisse als ich!“

Tu es! Das Abenteuer wartet nicht ewig auf dich! 🎒🌍✈

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