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Forschung am anderen Ende der Welt

Mein Auslandssemester in Japan: Auf meinem Blog möchte ich in den kommenden Monaten meine Erfahrungen während meiner Zeit in einem Labor am NAIST (Nara Institute of Science and Technology) in Ikoma nahe Osaka mit euch teilen. Aber warum habe ich mich für Japan entschieden?

Als ich vor einigen Jahren mit dem Studium angefangen habe, hatte ich mir vorgenommen, eine zweite Fremdsprache an der Uni zu lernen. Während meines Bachelorstudiums rückte dieses Vorhaben aber sehr in den Hintergrund, da ich mit meinen Vorlesungen, Prüfungen, Praktika genügend zu tun hatte und keine Zeit erübrigen konnte, eine neue Sprache zu lernen. Während meines Masterstudiums kam die Idee jedoch wieder auf, da es entspannter wurde (oder ich mich einfach an den Stress gewöhnt habe).

Ins Ausland in meinem letzten Mastersemester

Ich habe mich vor zwei Jahren für den Japanischkurs meiner Uni angemeldet. Ehrlich gesagt mit wenig Hoffnung, da der Kurs sehr beliebt ist und es daher schwierig ist, einen Platz zu bekommen. Trotz sehr vieler Anmeldungen hatte ich aber Glück und konnte am Kurs teilnehmen. Während der Sprachkurse habe ich mich immer mehr mit Japan beschäftigt – nicht nur mit der Sprache. So hat sich mein Wunsch entwickelt, nach Japan zu reisen. Aber nicht nur um Urlaub zu machen, ich wollte den Alltag in Japan kennenlernen. Die Schlussfolgerung war ein Auslandssemester als letztes Semester meines Masters. Dabei kann ich dann hoffentlich auch mein Japanisch noch mal verbessern.

Ein Labor auf der anderen Seite der Welt

Durch Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschstudierenden bin ich auf die Arbeiten in einem Labor gestoßen. Da ich Experimentalphysikerin bin, habe ich während meines Studiums schon einige Zeit im Labor verbracht. Jedoch bin ich seit meiner Bachelorarbeit immer am selben Lehrstuhl und auch am selben Setup. So gerne ich immer noch ins selbe Labor gehe – ich wollte trotzdem gerne noch Erfahrungen in einem anderen Labor in einer neuen Umgebung sammeln. Und was bietet sich da besser an als ein Labor auf der anderen Seite der Welt?! So erhoffe ich mir neue Einblicke: in die Arbeitsweise der Forschung, an die Herangehensweise von Problemen und für die Interpretationen von Ergebnissen. Ich hoffe auch neue Themengebiete vertiefen zu können, die ich zwar in manchen Vorlesungen behandelt, aber konkret in meinem Labor eher weniger angewendet habe. Langfristig hoffe ich, dass durch einen neuen Blickwinkel auch meine Arbeitsweise im Labor meiner Heimatuniversität profitiert.

Uni Regensburg Abends
Meine Heimatuniversität nach einem (von vielen) langen Labortagen im Sommer.

Ein wichtiger Punkt, der auch Teil meiner Rolle als Correspondentin ist: mein “Wissen” weiterzugeben. Während der Planung aber auch schon bevor ich überhaupt den Entschluss gefasst hatte, nach Japan zu gehen, hatte ich tausend Fragen. Manche davon konnten sehr einfach und schnell beantwortet werden, andere nicht. Und ich weiß, wie sehr ihr euch dann freut, wenn ihr endlich einen Erfahrungsbericht, einen Blogpost oder ein Video zu genau der Frage findet. Daher hoffe ich, dass ich die ein oder andere Frage beantworten kann, falls ihr gerade in einer ähnlichen Situation seid.

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir diese immer gerne stellen.

Eure

Sabrina

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