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Fußball in Singapur

Fußball in Singapur

Der deutsche Fußball ist sehr taktisch geprägt, der italienische Fußball lebt von den Emotionen und der englische Fussball ist sehr brachial. Diese Stereotypen kennt fast jeder und manchmal ist etwas Wahres dran. Doch wie ist es in Singapur?

Profi-Fußball

Der Profi-Fußball in Singapur ist kaum vergleichbar mit dem Profifußball in Deutschland. Die Profis spielen hier eher auf Landesliga- oder Regionalliganiveau und liegen somit auch in Südostasien weit abgeschlagen von China, Korea, Japan oder auch Thailand. Viele Spieler werden nach Thailand, Malaysia und mittlerweile auch Vietnam abgeworben, um sich dort spielerisch weiterentwickeln zu können. Wie in vielen anderen asiatischen Ländern auch gibt es hier eine Obergrenze von ausländischen Spielern, die in den Teams spielen dürfen. Diese Grenze variiert von Land zu Land. In Singapur dürfen maximal drei ausländische Spieler im Team vertreten sein.

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Die Fankultur ist mit dem eines Regionalligateams zu vergleichen. Es kommen zwischen fünf und sechs sogenannten „Crazyfans“ und 150 bis 200 Zuschauer zu den Spielen. Auffällig dabei ist, dass die meisten Fans erst nach Sonnenuntergang zum Spiel erscheinen. Die Stadien sind mit dem Nötigsten ausgestattet und es kommt trotzdem immer zu einer guten Stimmung beim Spiel.

Fussball in der Freizeit

Ich wollte bei einem deutschen Team in Singapur spielen. Wegen der Sommerferien habe ich bislang aber keine Rückmeldung bekommen und mir eine Alternative gesucht, da ich nicht auf Sport verzichten wollte. Die Mannschaft besteht hauptsächlich aus Malaiien, die mich herzlich aufgenommen haben. Man spürt schnell anhand der Umgangsweise und Spielart, dass in Singapur verschiedene Kulturen regelmäßig aufeinander prallen.

Soccermates

Auch die Stadien sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Das deutsche Team, spielt auf dem Dach einer Sporthalle neben der deutschen Schule und ist sehr schön aufgebaut und gepflegt. Auch die anderen Sportplätze sind relativ sauber und es macht sehr viel Spaß, dort zu spielen. Die Organisation verlief bei beiden Teams ähnlich. Was dabei besonders auffiel war, dass des Öfteren Essen nach dem Spiel zum Platz bestellt um einen Sieg oder auch eine Niederlage zu feiern beziehungsweise zu verkraften. Dies lief beim deutschen Team ein wenig anders.

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