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Herausforderung im Gepäck: Meine größten Challenges im Auslandssemester

Ein Auslandsjahr ist meiner Meinung nach für wirklich jeden eine der besten Erfahrungen. Für mich, weil ich mir super viele schöne Erinnerungen schaffe. Und weil ich auf Herausforderungen treffe, die ich in meinem Alltag in Deutschland nicht haben würde. Genau an diesen Herausforderungen wachse ich und ich denke, ich werde am Ende des Jahres sehr stolz sein können, sie bewältigt zu haben. Aber was sind das für Herausforderungen?

Es gibt Schwierigkeiten, die alle kennen, die ein Auslandsaufenthalt planen: die Wohnungssuche, das Freunde finden oder die Finanzierung. Natürlich unterscheiden sich diese Herausforderungen von Mensch zu Mensch. In diesem Blogbeitrag stelle ich euch vier Herausforderungen vor, mit denen ich während meines Auslandsaufenthaltes in Irland zu kämpfen habe.

Die große Frage: Lohnt sich das alles?

Eine Frage stelle ich mir immer und immer wieder und sie hat mich auch schon in der Vorbereitung auf mein Auslandsjahr beschäftigt: Lohnt sich das alles überhaupt?

Das erste Mal habe ich mir die Frage gestellt, als ich die Mietpreise in Dublin gesehen habe. Dass ich für die zehn Monate in einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft fast 11.000 Euro zahlen muss, hat mich so sehr geschockt, dass ich direkt angefangen habe zu weinen. In meinem Studium ist es Pflicht, ein Auslandssemester zu machen. Und ich hatte auch bei der Wahl des Landes nicht wirklich eine Wahl. Ich musste in den sauren Apfel beissen. Aber eine Vorfreude auf das Auslandsjahr war direkt ein wenig getrübt. Am Ende hat sich dieser Punkt aber ganz gut geregelt, wie ihr wisst. Den Blogbeitrag zu meiner Finanzierung könnt ihr hier nachlesen. 🙂

Und auch bei einem anderen Aspekt stelle ich mir die Frage: Lohnt es sich, ins Ausland zu gehen, obwohl ich viele Menschen, die mir wichtig sind, dann lange nicht sehen werde? Ich denke oft darüber nach, dass ich viel Zeit mit diesen Menschen verpasse. Aber ich weiß: Es ist nicht für ewig. Und zum Glück kommen mich diese Menschen auch besuchen! Außerdem war ich über Weihnachten für drei Wochen zuhause!

Heimweh

Damit leiten wir direkt über zu dem großen Thema, für alle die ins Ausland gehen: Heimweh. Ich dachte am Anfang, ich würde kein Heimweh bekommen. Alles war so aufregend und neu. Aber dann traf es mich doch. Nachdem ich mir einen Alltag in Dublin geschaffen hatte, hat mich das Heimweh überrannt. Aber tatsächlich ging es vielen so zu der Zeit. So konnten wir uns gegenseitig ein wenig da raus helfen. Mitte Dezember sind dann viele für die Feiertage zurück nach Deutschland gereist. Ich auch. In drei Tagen sind die Ferien wieder vorbei und es geht für mich zurück nach Dublin. Auch wenn mein Herz genau so wie im September schmerzt, als ich das erste mal gegangen bin, freue ich mich auf das neue Semester und alles, was schon geplant ist. Es ist ein ständiger Zwiespalt und ich lerne noch damit umzugehen.

Fernbeziehung

Eine große Herausforderungen für mich ist auch meine Fernbeziehung. Nachdem mein Freund und ich zweieinhalb Jahre fast jeden Tag zusammen verbracht haben, hieß es vor drei Monaten: Tschüss, bis in ein paar Wochen! Das ständige Vermissen des Partners ist definitiv eine meiner größten Herausforderungen hier. Zum Glück sprechen wir viel und haben auch schon einige Besuche geplant. Das macht es einfacher. Ich werde auch noch einen Blogbeitrag zu Tipps und Tricks für eine Fernbeziehung schreiben! 💖

Freunde überall

Ich habe es oben schon geschrieben: In meinem Studiengang ist es Pflicht, ein Auslandsjahr zu machen. Dementsprechend sind viele meiner Freunde ebenfalls in Dublin – ich wohne sogar mit einigen zusammen. Hört sich super spaßig an und ist es die meiste Zeit auch. Jedoch kann es auch eine Challenge sein, den ganzen Tag von seinen Freunden umgeben zu sein, denn es gibt immer jemanden, der etwas unternehmen möchte. Das ist eigentlich schön. Aber manchmal fehlt mir einfach die Energie, dabei zu sein und gleichzeitig fühle ich mich schlecht oder habe Angst, etwas zu verpassen, wenn ich nicht dabei bin.

Herausforderungen meistern

Ich denke, es sind genau solche Herausforderungen, dass ich am Ende stärker und eigenständiger werde. Auch wenn es nicht für jede Herausforderung die eine Lösung gibt, gibt es immer Sachen, die ich tun kann, damit es mir besser geht. Deshalb probiere ich, mich in den schwereren Zeiten beschäftigt zu halten und kommuniziere viel mit den Personen um mich herum. Das hilft mir. 😊

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