studieren weltweit

Keine Ahnung wie du dein Auslandssemester finanzieren sollst? So habe ich es gemacht

Ein Auslandssemester ist eine großartige Chance, aber auch mit Kosten verbunden. Ich zeige euch, welche vier Wege helfen, ein Semester im Ausland zu finanzieren.

Das Erasmus+ Stipendium war für mich der erste große Schritt Richtung Frankreich. Ohne diese Förderung wäre ein Aufenthalt im Ausland nicht möglich gewesen. Für den Bewerbungsprozess waren verschiedene Unterlagen gefordert. Unter anderem musste ich ein Transkript, ein Motivationsschreiben und meinen Lebenslauf einreichen. Nach ungefähr vier Wochen kam dann die Zusage.

Gut zu wissen:

Die Förderraten des Erasmus+ Stipendiums unterteilen sich in drei verscheiden Gruppen. Länder der Gruppe 1 erhalten 600€ pro Monat. Dazu gehören unter anderem Belgien, Dänemark oder Italien. Gruppe 2 und 3 erhalten monatlich 540€ und dazu zählen Länder wie Estland, Griechenland, Bulgarien oder Kroatien.

Die Förderung unterscheidet sich je nach Land. Für Frankreich gibt es 600 Euro im Monat, weil es zur Gruppe 1 gehört.

Extra-Geld durch Top-Ups

Zusätzlich könnt ihr Hilfe auf Förderung für Studierende mit geringeren Chancen beantrage. Kurz und knapp: Top-Ups. Es gibt sie für:

  • Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung
  • Studierende mit Kindern
  • Erstakademikerinnen und Erstakademiker
  • Studierende, die ihren Job fürs Auslandssemester kündigen müssen

Wer außerdem klimafreundlich reist, kann ein Green Travel Top-Up erhalten. Das bringt euch bis zu sechs zusätzliche Reisetage, die ebenfalls gefördert werden.

Auslands-BAföG: Früh anfangen lohnt sich

BAföG fürs Ausland ist zwar kein Selbstläufer aber trotzdem gut machbar. Mein Tipp an euch: So früh wie möglich starten! Ich musste nämlich zusätzliche Formulare einreichen, etwa von meinem Vermieter oder der Hochschule in Frankreich. Das kann dauern. Umso besser also, wenn ihr früh anfangt.

Bafög: Zu viel Papierkram?

Mittlerweile könnt ihr euren Antrag sehr einfach digital machen. Das erspart euch viel Aufwand und noch mehr Papierkram.

Letztendlich hat es mit dem Auslands-BAföG bei mir nicht geklappt, dennoch empfehle ich euch, es zu probieren. Selbst wer in Deutschland kein BAföG bekommt, kann im Ausland förderberechtigt sein. Ein Versuch kann sich also immer lohnen.

Eigenes Erspartes

Ich habe vor dem Auslandssemester als Werkstudent gearbeitet und mir nach und nach etwas Geld zurückgelegt. Urlaub oder große Ausgaben habe ich dafür bewusst gestrichen. Dafür war mir das Auslandssemester wichtiger.

Falls ihr auch die Möglichkeit habt, etwas zur Seite zu legen würde ich euch raten, es zu tun. Besonders hilfreich kann das sein, wenn man zum Beispiel im Ausland ankommt und viele Ausgaben auf einen zukommen, die man vorher noch nicht auf dem Schirm hatte.

Mein Honorar als Correspondent

Für meine Tätigkeit als Correspondent erhalte ich ein monatliches Honorar von 220 Euro. Das hilft mir, in Rennes finanziell unabhängiger zu sein und gibt mir gleichzeitig die Chance, meine Erfahrungen zu teilen. Eine echte Win-Win-Situation also.

Mein Fazit

Es gibt viele Wege, ein Auslandssemester zu finanzieren. Für mich war es eine Mischung aus Förderungen, eigenem Einsatz und der Möglichkeit, als Correspondent zu berichten. Vielleicht passt ja auch eine dieser Optionen für euer eigenes Abenteuer im Ausland.

Hast du noch Fragen?

Mehr zu #Auslandsstudium

  • Ein Rückblick auf meine Zeit in Newcastle

    Ein Rückblick auf meine Zeit in Newcastle

    Von Brezeln zu Fish & Chips, mein Auslandssemester in Newcastle hat mir nicht nur neue Freundschaften, spannende Uni-Erfahrungen und verrückte Nächte beschert, sondern auch eine neue Sicht aufs Leben. Wie es war, alleine im Ausland zu leben, zu studieren und den britischen Vibe aufzusaugen, erzähle ich hier.

  • „studieren weltweit – der Podcast“

    „studieren weltweit der Podcast“

    Einmal rund um den Globus mit sieben ehemaligen Correspondents der Kampagne „studieren weltweit – ERLEBE ES!“ und Moderatorin Lene. In unserer 2. Staffel von "studieren weltweit – der Podcast" berichten Studierende von ihren unvergesslichen Abenteuern und Herausforderungen im Ausland. Egal ob Cambridge oder Tbilisi, erfahrt aus erster Hand, wie es ist, fernab der Heimat zu studieren, persönliche Hürden zu überwinden, mit Schicksalsschlägen umzugehen und an den Erlebnissen zu wachsen.

  • Rom-Real-Talk: Mein Erasmusbuch

    Rom-Real-Talk: Mein Erasmusbuch

    Rom – eine Stadt, die mich anfangs überfordert hat und mich schließlich umgehauen hat. Fünf Monate voller persönlichem Wachstum, italienischem Alltag, Uni-Erfahrungen und unvergesslichen Momenten. Zwischen Pasta, Meer und neuen Freundschaften habe ich mich selbst neu entdeckt und mein slow life gelebt.

Video aktivieren

Zum Aktivieren des Videos klicke bitte auf "Video laden". Wir möchten dich darauf hinweisen, dass nach Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden. Mehr dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Du kannst deine Einwilligung zur Übermittlung von Daten jederzeit widerrufen.

Auf Instagram abspielen

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt

Video aktivieren

Zum Aktivieren des Videos klicke bitte auf "Video laden". Wir möchten dich darauf hinweisen, dass nach Aktivierung Daten an YouTube übermittelt werden. Mehr dazu findest du in unserer Datenschutzerklärung. Du kannst deine Einwilligung zur Übermittlung von Daten jederzeit widerrufen.

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt

Auf TikTok abspielen

Erlebe meinen Auslandsaufenthalt