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Komm mit mir nach Athen (Corona-Edition)

Komm mit mir nach Athen (Corona-Edition)

Heute nehme ich dich mit nach Athen und zeige dir verschiedene Stadtteile, meine Lieblingsorte und erzähle dir, was die Hauptstadt Griechenlands für mich so besonders macht.

Du möchtest einen ersten kleinen Eindruck bekommen, was dich hier in deinem Auslandssemester erwarten könnte? Dann bist du hier genau richtig. Als Erstes bekommst du einen kleinen Einblick, wie es hier überhaupt aussieht und was typisch für Griechenland ist. Aber auch wieso Athen tolle Möglichkeiten für ein Auslandssemester im Süden bietet. Abgesehen von dem tollen Wetter natürlich.

Wie sieht es in Athen überhaupt aus?

Eines der Dinge, die ich am meisten an Athen liebe, ist die äußerliche Vielfalt der verschiedenen Stadtteile. Neben den touristischen und historischen Gegenden gibt es noch viele andere Viertel, die sich äußerlich zwar sehr unterscheiden, aber trotzdem ihren ganz eigenen Charakter haben.

Exarchia, Gazi & Co

Bevor ich nach Griechenland gekommen bin und vor allem auch bei meiner Wohnungssuche, habe ich mich vorab über die verschiedenen Stadtteile informiert. Exarchia und Kypseli gelten dabei als die Studentenviertel Athens, da sich dort zwei der bekanntesten und größten Universitäten Griechenlands befinden.

Vor allem im Stadtviertel Exarchia gibt es viele Vintage-Läden, Clubs, Bars und Kunst, aber auch viele Graffitis mit politischen Botschaften zu sehen. Es ist sinnvoll, sich vorher über das autonome Viertel Exarchia zu erkundigen und diesem mit Respekt zu begegnen. Denn auch die meisten Demonstrationen finden dort statt, weshalb es an den Grenzen des Stadtviertels auch zu höherem Polizeiaufkommen kommen kann. Aber davon abschrecken lassen, solltest du dich auf keinen Fall. Ich persönlich habe dort nie eine schlechte Erfahrung gemacht.

Ich muss zugeben das ich mich anfangs noch an die vielen Graffitis gewöhnen musste, aber sie gehören in Exarchia, aber auch in anderen Stadtvierteln wie Monastiraki und Gazi einfach dazu.

Die meisten Partys in Athener Clubs und auch Kulturveranstaltungen finden übrigens im Stadtviertel Gazi statt. Diese konnte ich dieses Semester aufgrund von Corona leider nicht miterleben, aber dafür konnte ich mich dort an den zahlreichen Street-Art-Werken erfreuen.

Das war nur ein kleiner Einblick in die Street-Art-Szene Athens. Normalerweise werden sogar extra Touren angeboten, um auch wirklich alle Kunstwerke in der Großstadt zu finden.

Griechische Besonderheiten

Zwei Dinge, die hier in Athen übrigens an fast jeder Straßenecke zu finden sind, sind Kioske und Bäckereien. Dort gibt es überwiegend immer die gleiche Auswahl an Lebensmitteln, an der ich mich trotzdem jedes Mal erfreue.

Sehenswertes aus dem antiken Griechenland

Die meisten Sehenswürdigkeiten habe ich aufgrund des Lockdowns leider nur von außen, bei Spaziergängen sehen können. Aber einen kleinen Eindruck habe ich erhalten, der mich schon sehr bald wieder zurück nach Athen führen wird.

Das war nur ein kleiner Einblick der Sehenswürdigkeiten Athens. Museen werde ich dieses Semester wohl nicht mehr von innen sehen, aber dafür kenne ich mittlerweile einige Gegenden und  Aussichtspunkte der Stadt.

Weshalb ich Athen so liebe

So menschenleer wie auf meinen Fotos ist Athen normalerweise nicht. Vor dem Corona-Lockdown habe ich die Lebendigkeit der Stadt und die Lebensfreude der Menschen besonders gespürt. Athen vereint die Geschichte und Kultur des antiken Griechenlands mit der Moderne, was die Stadt so vielseitig und die Menschen so weltoffen macht.

Wenn du das Leben in Griechenland wirklich kennenlernen möchtest, dann bist du in Athen genau richtig. Aber nicht nur das Leben in der Großstadt, sondern auch die Nähe zu den Kykladeninseln können dir noch mal eine ganz andere Seite neben dem Stadtleben zeigen. Auch viele andere Städte und Inseln sind von Athen aus gut zu erreichen, was die Reiselust noch größer macht.

Ein Blick auf den Sonnenuntergang über der Stadt. Die Häuser sind nur Ansatzweise in der Dunkelheit zu erkennen.

Das war es mit meiner kleinen Führung durch Athen. Ich habe Athen durch den Lockdown vielleicht anders erlebt als manch anderer, aber die Zeit trotzdem sehr genossen.

 

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