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Raus aus Tokio – Meine Top 3 Tagestrips

Für mich sind Ausflüge im Auslandssemester gar nicht wegzudenken. Deshalb zeige ich euch heute mal drei Orte, die ihr einfach von Tokio aus erreichen könnt.

Nikkō – Kleine Stadt, aber viel zu sehen

Die erste Stadt auf der Liste heißt Nikkō. Nikkō liegt nördlich von Tokio und ist einfach mit dem Auto oder der Bahn zu erreichen. Wir haben uns dafür entschieden, ein Auto zu mieten, weil wir mit mehreren Leuten unterwegs waren. Ein Auto war da günstiger und wir waren flexibler als mit der Bahn.

Auto mieten

Ein Auto in Tokio zu mieten kann sehr günstig sein. Kleine Autos kriegt man schon für plus/minus 40€. Es gibt verschiedene Anbieter wie Nissan Rent-A-Car, Honda Rent-A-Car oder Toyota Rent-A-Car. Wir haben über Klook und Rakuten Travel Angebote verglichen und uns dann für Nissan Rent-A-Car entschieden. Benzin kostet ca. 90 Cent/L, Diesel 83 Cent/L.

Die Fahrt nach Nikkō dauerte um die zwei Stunden. Zuerst haben wir uns die Kegon-Fälle angeschaut. Die Kegon-Fälle bestehen vor allem aus einem 97 Meter hohen Wasserfall in den Bergen bei Nikkō und sind von einer kostenfreien Plattform sichtbar. Bei den Wasserfällen gibt es auch einen schönen See, der vor allem jetzt im Herbst von bunten Bäumen umgeben ist. In den Wäldern oder auch an der Straße hatten wir auch das Glück, Paviane zu sehen. Davon wussten wir nichts und daher war das auch eine nette Überraschung.

Das eigentliche Highlight von Nikkō ist aber der Toshogu, ein berühmter Shinto-Schrein aus dem 17. Jahrhundert. Nicht ohne Grund gehört der Toshogu auch zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Gebäude des Schreins sind farbenfroh und mit detailreichen Schnitzereien verziert.

Hakone

Hakone liegt zwei Stunden südlich von Tokio. Hakone bildet wie Nikkō einen starken Kontrast zu Tokio, da es deutlich mehr naturverbunden und ruhiger ist. Bei Hakone liegt der Ashi-See, von dem wir eine gute Aussicht auf den Mount Fuji hatten, die aber vom dritten Ort noch übertroffen wird. Außerdem hätten wir eine Schiffsfahrt über den See machen können, haben uns aber für einen Spaziergang entschieden und uns zwei bekannte Torii-Tore angeschaut. Zwar hat Hakone gerade am See auch einige Sehenswürdigkeiten, die dann auch gut besucht sind, aber ansonsten ist es super ruhig und es sind auch nicht so viele Menschen da, wie ich es eigentlich aus der Stadt gewohnt bin.

Fujikawaguchiko

Als Letztes kann ich jedem nur Fujikawaguchiko empfehlen. Auch dieser Ort ist um die zwei Stunden von Tokio entfernt und bietet eine unglaubliche Sicht auf den Mount Fuji. Wir sind hier am See entlang gefahren und haben uns von dort den Mount Fuji angeschaut. Neben der tollen Aussicht ist Fujikawaguchiko auch für seine Onsen bekannt. Onsen sind heiße Quellen in Japan, die zum Baden genutzt werden. Die heißen Quellen entstehen durch vulkanische Aktivitäten und sind daher reich an Mineralien. Das Baden in Onsen ist ein fester Teil der japanischen Kultur und dient der Entspannung. Davon haben wir auch eins besucht und ich kann es nur empfehlen. Wir waren danach entspannt und es war auch eine Erfahrung, die ich in Japan machen wollte. Ein zusätzlicher Bonus war, dass wir, während wir badeten, sogar den Mount Fuji sehen konnten.

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