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Thank you Texas! Erinnerungen, wie sie nur ein Auslandssemester schreiben kann

Thank you Texas! Erinnerungen, wie sie nur ein Auslandssemester schreiben kann

Ich kann es kaum glauben, wie schnell die Zeit in meinem Auslandssemester umging. Gefühlt schneller als in Deutschland! Ein Semester voller Erinnerungen, die ich nicht missen möchte. Für mich war die Zeit an der Texas A&M einmalig und wird für immer von besonderer Bedeutung bleiben. In diesem Bericht lasse ich mein Auslandssemester Revue passieren und möchte euch zeigen, was genau die Zeit für mich so besonders gemacht hat.

Liebe Freunde in Deutschland,

Ich entschuldige mich Voraus dafür, dass ich zukünftig ganz viel über Texas und mein Auslandssemester sprechen werde. Kleiner Spaß am Rande, aber vor gut einem Jahr war mir Texas als US-Staat noch völlig fremd. Eines kann ich euch jetzt sagen: Einmal angekommen im Auslandssemester werdet ihr so viel erleben, dass die Zeit so schnell umgeht, dass ihr es kaum glauben könnt. In diesem Bericht möchte ich euch daher Einblick in meine vier Monate in College Station geben.

Kulturschock Texas: Vom Howdy bis zu den Stiefeln

Im August angekommen konnte ich diesen texanischen Sommer nicht mit einem deutschen Sommer vergleichen. Höchsttemperaturen von rund 40 Grad Celsius und dabei deutlich schwüler, brauchte ich einige Zeit mich daran zu gewöhnen. Das Gefühl von Winterklamotten habe ich schon fast vergessen. Schwitzen war also vorprogrammiert.

Ich war eingestellt auf Cowboys und ich wurde nicht enttäuscht. Davon sah ich in meinem Auslandssemester reichlich. Stiefel und Hüte trägt hier der Großteil der Texaner. Zur Begrüßung heißt es zukünftig für mich auch: HOWDY! Was die Texaner und das Leben hier aber ausgemacht hat für mich, war die Hilfsbereitschaft der Menschen selbst. Ein verwirrter Blick reicht und man wird gefragt ob man Hilfe braucht. Gerade am Anfang meines Semesters hatte ich davon einige.

Der klassische Look hier in Texas!

Den Leitsatz hier „Everything is bigger in Texas“ kann ich so auch nur bestätigen. Ich habe das Gefühl gehabt, dass Texas einfach so groß ist, dass die Gebäude mehr in die Breite gebaut werden, als in die Höhe, wie man es sonst kennt. Daher laufen waschechte Texaner auch nicht. Am liebsten bewegt man sich hier mit einem Auto fort. Der Sprit ist mit etwa 1 Euro pro Liter zwar so teuer, wie noch nie, aber im Vergleich zu Deutschland gerade sehr günstig. Welche Autos es hier am liebsten sein dürfen? Definitiv Pick-ups mit großer Ladefläche. Mittlerweile befinde ich mich mitten in meinem Roadtrip und vermisse all die Pickups, Stiefel, Hüte und alles was dazu gehört. Mehr Infos zu meinem Roadtrip findet ihr hier :).

Die etwas andere Art der Fortbewegung

College Station: Eine Studentenstadt der Superlative

Müsste ich den Campus der Texas A&M beschreiben, so würde ich sagen: Es ist ein Campus, wie ich ihn mir nicht hätte besser vorstellen können. Groß und mit viel Liebe zum Detail werden die Traditionen und Ortschaften sehr geschätzt und gepflegt von den über 75.000 Studenten vor Ort.

Das Leben hier findet auf und um den Campus statt während des Semesters. Ich bin damals zwei Wochen vor dem offiziellen Semesterbeginn angekommen und die Universität ähnelte einer Geisterstadt. Leben kehrt hier in College Station erst zur Semesterzeit ein, wenn alle Studenten vor Ort sind.

Der Unterricht während der Semesterzeit hat nicht lange auf sich warten lassen. Wöchentlich standen Abgaben und Testate an, wodurch ich schnell im Studentenleben Fuß fassen konnte.

Auch das Feiern am Wochenende fand im nördlichen Teil der Universität statt. Northgate ist die sogenannte Barszene in College Station in der wir als Studenten gemeinsam feiern waren. Das feiern hier fand tatsächlich dann in vielen kleineren Bars statt. Größere Clubs, wie ich sie aus Deutschland kenne, gibt es hier nur in den angrenzenden Großstädten.

Der beste Tag zum ausgehen war tatsächlich Donnerstag. Jeder Donnerstag im Semester galt als Studententag in Northgate und wir bekamen bis zu 50 Prozent Rabatt.

Natürlich gehören zu meinem Rückblick auch besondere Feiertage, die dementsprechend zelebriert wurden. Exemplarisch hierfür: Halloween. Im Oktober war es ein Muss auf eine Hausparty mit Verkleidung zugehen!

Neue Freundschaften und Erinnerungen, die ich nie vergessen werde

Mein ganzes Auslandssemester wäre natürlich nur halb so schön, wenn es nicht die gleichgesinnten Freunde gebe. Die ersten hier waren natürlich die anderen Austauschstudenten, die genau wie ich den Entschluss getroffen haben ein Auslandssemester zu erleben. Eine Gemeinsamkeit, die über Nationen hinaus geht und uns in Texas zusammengeführt hat. Freunde, die ich ohne mein Auslandssemester nie getroffen hätte.

Was macht man mit Freunden in seinem Auslandssemester? Einfach alles! Lasst es mich euch so erklären: Logischerweise unternimmt man auch in Deutschland Aktivitäten mit seinen Freunden. Man hat auch hier eine schöne Zeit keine Frage. Allerdings gehe ich dann für gewöhnlich nach Hause und bin dann erstmal viel für mich. Im Auslandssemester war das anders.

Die Familie, die einen für gewöhnlich unterstützt oder vielleicht tröstet ist weit weg und ist nicht immer abrufbar auf Grund der sieben Stunden Zeitunterschied. Auch für Austauschstudenten lässt der neue Alltag mit seinen Tücken nicht lange auf sich warten und schnell hat man das Gefühl auf sich alleine gestellt zu sein. Das dachte ich zumindest im Vorfeld meines Semesters in den USA. Ein kurzer Realitätscheck zeigte mir jedoch, das dem nicht so ist. Auch im fernen Westen war ich nicht alleine. Viele neue Gesichter, darunter auch andere Austauschstudenten oder auch US-Studenten selbst stellten sich ähnlichen Aufgaben.

Gerade an einer US-Universität, wie der Texas A&M finden sich viele Gleichgesinnte. So war es mir möglich viele neue Menschen kennenzulernen. Freundschaften, wie diese erstrecken sich im Auslandssemester nicht nur innerhalb eines universitären Rahmens. Ich zum Beispiel habe meinen ganzen Alltag mit meinen neuen Freunden verplant. Wir sind zusammen zur Universität gegangen, haben zusammen gelernt, haben zahlreiche Aktivitäten und Reisen unternommen und vieles mehr. Wir haben viel zusammen gelacht, geweint, zelebriert und auch manchmal miteinander gestritten. Ich habe einige Freunde so in sehr kurzer Zeit in mein Herz schließen können.

Der Abschied in College Station fiel so natürlich umso schwerer. Aber es war ein schöner Abschied, da wir sehr dankbar für diese Zeit sind. Es ist ein Abschnitt, auf den ich immer mit einem Lächeln im Gesicht zurückblicken werde.

Meine Ziele, Mission und Fazit

Mein Auslandssemester habe ich bewusst mit meinem nahenden Studienabschluss angetreten. Mein Ziel war es meinem Berufswunsch Produktmanager zu werden einen Schritt näher zukommen. Mein Mission klar vor Augen: Produktmanagement, Texcellent!

Von der Planung bis zum finalen Tag meines Auslandssemester, hat mich mein Berufswunsch stetig begleitet. Mit diesem Ziel vor Augen habe ich überhaupt erst wieder die Motivation hin zum Auslandssemester gefunden. Meine Fächer an der Texas A&M habe ich dahingehend ausgelegt. Ich konnte so mein fachliches Wissen intensivieren und einen Blick über den Horizont hinaus werfen.

Ich würde sagen, dass ich dieses Ziel mehr als erfüllt habe. Ich habe nicht nur fachlich dazu gelernt, sondern konnte mein Netzwerk ausweiten. Ich habe eine Kultur neu erlebt und gelernt, wie man trotz kultureller Unterschiede lösungsorientiert handelt.

Meine Abschlussnoten hätten nicht besser ausfallen können. Ich habe an dem gearbeitet, was mich interessiert und wurde umso mehr bestärkt, dass ich diesen beruflichen Weg gehen möchte. Mit dieser Erfahrung blicke ich selbstbewusst in die Zukunft und freue mich auf die kommenden Bewerbungen.

Ich bin mehr als dankbar dass ich an eine so tolle Hochschule wie die Texas A&M durfte und all mindestens so dankbar für die Erfahrungen die ich sammeln kannte. Ich kann jedem von euch daher nur ermutigen den Weg zum Auslandssemester zu gehen. Ihr erlebt Erinnerungen und Geschichten, die ihr im Leben nicht vergessen werdet.

Thank y‘all!

Grob zusammengefasst wusste ich, dass dieser Teil der USA für Cowboys, BBQ, viel Platz und eine besondere Mentalität bekannt ist. So schnell kann die Zeit dann doch umgehen und heute kann ich auf ein erfolgreiches Auslandssemester zurückblicken!

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