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Willkommen im Machu Picchu Koreas!

Mein Auslandssemester in Busan hat gerade erst begonnen, und bevor der Vorlesungsalltag so richtig losging, konnte ich die Gelegenheit nutzen, um das berühmte Gamcheon Kulturdorf zu besuchen. Aber was macht diesen Ort so besonders, und warum lohnt sich ein Besuch?

An einem sonnigen Sonntagmorgen um elf Uhr machten wir uns auf den Weg. Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Austauschstudierender sind wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Gamcheon gefahren. Die Fahrt von meinem Uni-Campus bis zu dem Kulturviertel dauerte etwa anderthalb Stunden. Dort angekommen wurde schnell klar, warum dieses Viertel als das „Machu Picchu Koreas“ bezeichnet wird: Diese Siedlung ist bunt und verwinkelt, die Gassen sind eng, die Wände mit Kunst geschmückt und die Häuser leuchten in Pastellfarben.

Landschaft mit bunten Häusern
Ein Blick auf Südkoreas Kulturviertel

Mein Highlight unseres Ausflugs war das Ausleihen traditioneller Hanboks. Für umgerechnet acht Euro konnten wir die wunderschönen Gewänder anderthalb Stunden lang tragen. Nach einer kurzen Auswahl wurden wir eingekleidet und unsere Haare passend gestylt. Frauen durften sich noch eine passende Handtasche aussuchen, die Männer einen Hut. Während unseres Spaziergangs begegneten wir auch anderen Besuchern in Hanboks, was die Atmosphäre noch authentischer machte. Innerhalb dieser anderthalb Stunden entdeckten wir immer wieder neue Wandmalereien, kleine Cafés und atemberaubende Aussichtspunkte.

Gamcheon ist weit mehr als nur ein schöner Fotospot – es ist ein spannendes Stück Geschichte und Kultur. Ich habe gelernt, dass das Viertel ursprünglich als Flüchtlingssiedlung nach dem Koreakrieg entstanden ist. Mit der Zeit hat es sich zu einem Kunstprojekt entwickelt und ist heute eine der buntesten und kreativsten Gegenden Südkoreas. Der Ausflug in das Gamcheon Viertel war die perfekte Möglichkeit, um Busan besser kennenzulernen und erste kulturelle Eindrücke zu sammeln. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der spannenden Geschichte, der ästhetischen Landschaften und Fotospots, sondern auch aufgrund der kleinen Cafés und einzigartigen Souvenirläden.

Nach unserer Erkundungstour und nachdem wir die Hanboks wieder zurückgegeben hatten, zog es mich zu einem der Cafés zurück, das ich zu Beginn unserer Tour schon entdeckt hatte. Dort habe ich ein beliebtes Dessert aus Korea probiert – cremiges Eis, umhüllt von einer weichen Marshmallow-Schicht, die außen knusprig goldbraun geröstet wurde – ein weiteres Must-Try in Busan!

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